Search Meter für WordPress

Es gibt WordPress-Plugins, die scheinen erst einmal unwichtig zu sein. Sie fügen keine direkten Funktionen hinzu und liefern auch sonst keine beeindruckenden Features, mit denen Blogger den Funktionsumfang ihres Blogs erweitern könnten. Search Meter ist eine von diesen Erweiterungen, die in ihrer Wichtigkeit gerne mal unterschätzt wird. Dabei ist es doch essenziell zu wissen, was Besucher in dem eigenen Blog eigentlich suchen.

Search Meter stellt damit eine recht simple und für jeden Anwender nutzbare Lösung zur Verfügung, um Suchanfragen nachzuverfolgen und die Interessen der Besucher besser kennenzulernen. Das hilft bei der entsprechenden Einschätzung und im weiteren Verlauf dann bei der Erstellung und Optimierung von neuen Inhalten.

Was die Erweiterung sonst noch so kann und warum Search Meter in meinen Augen überaus wichtig ist, versuche ich dir in diesem Artikel zu erklären. Auch ob du das WordPress-Plugin sofort installieren solltest oder ob es sich nur in ganz speziellen Anwendungsfällen eignet, möchte ich hier herausfinden. Lehn dich also entspannt zurück und erfahre, was Search Meter für WordPress zu leisten vermag.

Statistiken für die interne Suche anlegen

Search Meter Statistiken
Search Meter Statistiken

Das WordPress-Plugin Search Meter funktioniert im Grunde genommen sehr simpel und ähnlich, wie viele andere Analyse Plugins auch. Die Hauptfunktion der Erweiterung ist es, die interne Suchfunktion zu überwachen und alle entsprechenden Eingaben genauestens aufzuzeichnen. Sucht ein Nutzer also nach »WordPress Performance« wird dieser Begriff entsprechend in der Datenbank abgelegt und gespeichert.

Das wiederum führt dazu, dass du im Backend von WordPress umfangreiche Statistiken erhältst. Je mehr Leute in deinem Blog suchen, desto mehr füllen sich diese mit interessanten Begriffen. Search Meter stellt all das in einer einfachen Liste dar, und zwar mit den Werten von gestern und heute, von den letzten sieben Tagen und von den letzten dreißig Tagen. Damit ist direkt ersichtlich, ob es kurzweilige Trends gab und ob bestimmte Suchanfragen besonders prominent erscheinen.

Erstelle neue Inhalte für nicht erfolgreiche Suchen
Erstelle neue Inhalte für nicht erfolgreiche Suchen

Dank des Plugins weißt du somit sehr genau, wonach deine Besucher in deinem Blog Ausschau halten, das geht dann tatsächlich auch so weit, dass es noch eine weitere nützliche Übersicht weiter unten gibt. Search Meter stellt im unteren Bereich nämlich noch Suchanfragen dar, die nicht erfolgreich waren. Also Suchanfragen, die während der Suche zu keinem Ergebnis führten. Das geschieht ebenfalls in einer schlichten Übersicht mit Werten von gestern und heute, den letzten sieben und den letzten dreißig Tagen. Das wiederum führt mich sofort zum nächsten Punkt, nämlich den Nutzerinteressen und dem eigentlichen Nutzen des Plugins selbst.

Interessen kennenlernen und gezielt bewerten

Der eigentliche Clou bei Search Meter ist in meinen Augen, dass du die Interessen deiner Besucher sehr genau kennenlernen kannst. Die Suchfunktion ist gerade auf dem Smartphone eine der häufigst genutzten Funktionen überhaupt. Viele User geben Websites heutzutage nur noch bei Google ein und klicken dann auf das Ergebnis, einfach aus purer Gewohnheit und der ständigen Suche nach irgendetwas. Das gleiche Verfahren lässt sich aber seit vielen Jahren ebenso auf Blogs und den meisten Websites beobachten.

Der Suchschlitz
Der Suchschlitz

Statt sich auf deinem Blog also durch das Menü zu klicken, tendiert der Durchschnittsnutzer eher dazu, direkt die Suchfunktion zu verwenden. Einfach eingeben, was gesucht wird, ist das Motto. Das Googeln wurde uns quasi antrainiert und wir klicken nicht mehr, sondern suchen nach dem, was uns interessiert. Das lässt sich auch auf Websites immer wieder feststellen. Pauschale Aussagen sind hier zwar schwierig, aber auf vielen von mir betreuten Blogs ist das tatsächlich der Fall. Menüs sind out, die Suchfunktion hingegen ist in.

Mit Search Meter weißt du in Zukunft immer, wonach in deinem Blog gesucht wurde. Du verstehst, welche Themen ankommen und was gefragt ist bzw. wonach mehrere Nutzer in der letzten Zeit gesucht haben. Alles anonym natürlich, denn Search Meter speichert so weit mir bekannt ist keine Nutzerdaten, sondern erfasst lediglich die Suchanfragen und das völlig privatisiert und somit wohl auch DSGVO-konform.

Anreize zum Suchen und Erkunden schaffen

Search Meter im WordPress-Dashboard
Search Meter im WordPress-Dashboard

Ein gigantischer Mehrwert, der sich aus der Darstellung der Suchanfragen ergibt (im speziellen derer, die nicht erfüllt wurden), liegt dabei auf der Hand. Du kannst ganz gezielt Artikel für Suchanfragen schreiben, die bislang zu keinem Ergebnis führten. Je mehr Besucher danach gesucht haben, desto wichtiger scheint das Thema für deine Leser zu sein. Du lernst deine Nutzer also besser kennen und kannst ihnen infolgedessen sofort liefern, wonach sie mehrheitlich verlangen bzw. suchen.

Auch bietet Search Meter weiterführende Funktionen, die Anreize schaffen können. Ähnlich wie die Tag Clouds, welche die Tags im Blog verlinken, oder die Auto-Vervollständigung bei Formularen, gibt es bei Search Meter ein Widget, welches die Suchanfragen als klickbare Begriffe ausgibt. Die häufigsten Suchen werden also zwangsläufig dazu führen, dass andere Besucher ebenfalls über sie stolpern, dann klicken, danach suchen und somit wiederum mehr Zeit in deinem Blog und mit dem Lesen deiner Inhalte verbringen. Auf diese Weise wird Search Meter fast zu einer Art Selbstläufer. Klingt gut, nicht wahr?

Natürlich funktioniert das nur, wenn auch wirklich aktiv gesucht wird und wenn die Besucherzahlen hoch genug sind, um relevante und brauchbare Ergebnisse zu liefern. Für jede Suche gleich einen neuen Beitrag zu verfassen, ist schließlich lediglich dann sinnvoll, wenn viele Nutzer dieselbe Suche gestartet haben, die jedoch zu keinem Ergebnis führte.

Mein Fazit zum Search Meter WordPress Plugin

Als langjähriger WordPress-Nutzer habe ich so gut wie jedes wichtige Plugin ausprobiert und getestet. Es gibt tatsächlich auch ähnliche Plugins wie Search Meter und bestimmt sind einige dabei, die das Ganze noch deutlich aufwendiger und hübscher realisieren können. Doch soll ich dir mal was sagen? Eben diese simple und effektive Art ist es, die mich an Search Meter so begeistert hat. Denn genau diese Vorgehensweise hat im weiteren Verlauf und im Kontext WordPress enorme Vorteile.

Nutze die Blog-Suche
Nutze die Blog-Suche

Search Meter ist nämlich schnell, richtig schnell, weil es äußerst simpel aufgebaut wurde. Selbst die Darstellung der Suchbegriffe erfolgt ohne viel Ballast oder Designelemente. Alles ist reduziert und performant. Bei WordPress spielt die Performance immer eine wichtige Rolle, wie du bestimmt weißt, und gerade die Datenbank-Server sind oft eine Schwachstelle. Da keine Informationen zu den Nutzern gespeichert, sondern nur die Suchanfragen selbst geschrieben werden, belastet der Vorgang jedoch weder die Datenbank, noch verstößt er meines Wissens nach gegen die DSGVO. Alles ideale Voraussetzungen also, um leistungsstark im Hintergrund zu laufen.

Das ist auch der Grund, warum mir Search Meter besser als ähnliche WordPress-Plugins gefällt. Es ist schnell, kommt mit vielen Suchanfragen gleichzeitig zurecht, lässt sich problemlos in den Blog integrieren und macht, was es soll, ohne irgendwelche Features anzupreisen, die das Ganze nur aufblähen. Wer wissen will, was seine Nutzer suchen, ist mit Search Meter deshalb gut beraten. Ich kann es dir jedenfalls nur empfehlen.

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