WordPress Performance

WordPress Performance - WordPress schneller machen

WordPress schneller machen

Ist deine Website zu langsam? WordPress ist ein sehr umfangreiches Content Management System. Dementsprechend ist es besonders wichtig, die Ressourcen des Servers im Blick zu behalten. Wer die Performance seines Blogs oder seiner Website vernachlässigt, bekommt schnell Probleme, da WordPress viel Leistung für sich beansprucht und durch Plugins, Themes und Snippets oftmals weiter aufgebläht wird. Das Resultat sind lange Ladezeiten und ständige Ausfälle. Das lässt sich durch clevere Website Speed Optimierungen allerdings gänzlich vermeiden. Wir wollen also WordPress schneller machen!

Die WordPress Performance und deren Optimierung ist für mich seit Langem ein besonders wichtiger Punkt. Im Blog gibt es mehr als einen Artikel zu diesem Thema und immer wieder teste und analysiere ich selbst eigene Systeme, um herauszufinden, wie ich WordPress noch schneller machen kann. Diese jahrelangen Erfahrungen, Eindrücke, Tipps, Tricks und vieles mehr teile ich hier mit dir und den anderen Lesern in meinem Blog.

Auf dieser Seite findest du eine Übersicht meiner bisherigen Artikel zum Thema WordPress Performance. Sie dient zum Einstieg für all diejenigen, die WordPress optimieren möchten, aber noch nicht so genau wissen, wo die Probleme liegen und wie sie überhaupt anfangen sollen. Die Empfehlungen richten sich dabei an Anfänger, Fortgeschrittene und Profis gleichermaßen. Egal zu welcher Gruppe du gehörst, den einen oder anderen Geheimtipp wirst du hier bestimmt noch finden. Da bin ich mir sicher!

Warum Performance so wichtig ist

GTmetrix unter einer Sekunde und bekommt 100 Prozent Bewertung
bloggerpilot.com lädt bei GTmetrix unter einer Sekunde und bekommt 100 Prozent Bewertung

Performance hat Einfluss auf nahezu alle Bereiche. Schauen wir uns Studien an, wird schnell klar, dass eine schlechte Performance unweigerlich mit einer niedrigen Conversion Rate einhergeht. Online Shops verlieren also ganz real eine Menge Einnahmen, wenn die Ladezeiten entsprechend steigen.

Auf der anderen Seite sind es die Nutzer, die oft keine Geduld mehr besitzen, weil sie schnelle Websites gewohnt sind. Das führt dann wiederum dazu, dass die Absprungraten massiv in die Höhe schnellen, wenn eine Website mal mehrere Sekunden zum Laden benötigt. Auch das ist einer der Gründe, warum Google mit den Core Web Vitals versucht, das Design von Seiten und typische Designprobleme messbar zu machen.

Schlussendlich läuft alles darauf hinaus, dass die Ladezeit einer Website massiven Einfluss auf die Umsätze, Besucherzahlen und Rankings bei Google hat. Performance ist längst kein Luxus mehr, sondern ein Standard, den alle gleichermaßen erfüllen müssen. Sei es nun, um Besucher zu halten, um mehr zu verkaufen oder um die aufgebauten Rankings zu festigen.

Performance Testing Tools

PageSpeed Insights Wert von 100
Das große Ziel: PageSpeed Insights Wert von 100

Gute Entscheidungen trifft man aufgrund von aussagekräftigen Daten. Diese Daten können von eigenen Aufzeichnungen, Tools oder aus Logs stammen.

Bevor du Änderungen an deiner Website machst, solltest du einige Vorkehrungen treffen. Stell den Istzustand fest:

  • Mach ein Backup
  • Speichere einige Screenshots
  • Führe Performance-Tests vor den Änderungen durch
  • Schreib dir kurz deine Ziele der Änderungen auf

Du solltest auch immer nur eine einzige Änderung durchführen und diese anschließen auf Erfolg testen. Mach niemals viele Änderungen auf einmal, da ansonsten der erfolg nicht messbar ist!

Nutze die folgenden Pagespeed-Tools vor und nach deinen Verbesserungen:

  • Google PageSpeed Insights: Das Tool von Google selbst. Es ist davon auszugehen, dass die Suchmaschine auch ähnliche Werte für die Bemessung deines Blogs verwendet, wie die tatsächlichen Ladezeiten zu messen (z. B. LCP).
  • Core Web Vitals in der GSC: In der Google Search Console findest du die genauen Werte für jede deiner Seiten.
  • GTmetrix: Abseits von Google nutze ich am liebsten die GTmetrix Tools. Du kannst dir sogar einen kostenlosen Account anlegen und somit die History aller Tests speichern. Es werden auch die neuen Web Vitals angezeigt. Sehr gut gelungen finde ich auch die Umsetzung des Waterfall, wo du ganz genau sehen kannst, wo deine Seite am längst zum Laden braucht.
  • Webpagetest ist ein Tool zum Testen der realen Website-Leistung von verschiedenen Standorten, Browsern und Verbindungsgeschwindigkeiten aus. Dieses Tool kannst du als Bonus ansehen. Mit den ersten dreien hast du aber schon ausreichend an Daten.

1. Core Web Vitals

Alle Core Web Vitals sind im Bereich: "Gut"
Alle Core Web Vitals sind im Bereich: „Gut“

Die Core Web Vitals sind ein Teil der Google Web Vitals, die für alle Webseiten gelten. Es ist wichtig, diese Werte im Blick zu behalten, da sie aktiv dein Ranking beeinflussen können. Jeder dieser Metriken repräsentiert eine bestimmte Facette des Nutzererlebnisses, ist in der Praxis messbar und spiegelt die realen Erfahrungen mit einem wichtigen nutzerzentrierten Ergebnis wider.

Die Metriken, aus denen die Core Web Vitals bestehen, sind noch sehr jung und werden sich im Laufe der Zeit verändern. Der aktuelle Satz für 2021 konzentriert sich auf drei Aspekte des Benutzererlebnisses – Laden, Interaktivität und visuelle Stabilität – und umfasst die folgenden Metriken (und ihre jeweiligen Schwellenwerte):

  • Largest Contentful Paint (LCP): misst die Ladeleistung. Um ein gutes Benutzererlebnis zu bieten, sollte LCP innerhalb von 2,5 Sekunden nach dem ersten Laden der Seite auftreten.
  • First Input Delay (FID): misst die Interaktivität. Um ein gutes Benutzererlebnis zu bieten, sollten Seiten eine FID von 100 Millisekunden oder weniger haben.
  • Cumulative Layout Shift (CLS): misst die visuelle Stabilität. Um ein gutes Benutzererlebnis zu bieten, sollten Seiten einen CLS-Wert von 0,1 oder weniger aufweisen.

2. Schnelles Hosting

Oft vergessen wird zudem, dass Performance auch reales Geld kosten kann. Je stärker der Server oder die Infrastruktur ausgestattet sein muss, desto höhere Kosten verursacht das Ganze. Mit cleveren Optimierungen kann jedoch an Technik gespart werden, weil diese dann deutlich weniger leistungsfähig sein darf. Das reduziert die Kosten beim Hosting zum Teil sehr drastisch und spielt gerade bei größeren Websites und dem Thema CDN bzw. Load Balancing zunehmend eine Rolle.

Top WordPress Hoster

Bestes WordPress Hosting

Hosting-Empfehlungen sind normalerweise Müll.

Oft werden extrem billige Hosting-Pakete für € 3 empfohlen, andere wiederum werben mit einem € 100 VPS, weil sie als Affiliate dabei am meisten verdienen. Im Endeffekt wollen wir doch alle nur den schnellstmöglichen Webspace für möglichst wenig Geld.

Und zwar für WordPress optimiert!

Was ist noch wichtig? Der Server sollte in Deutschland liegen und der Support sollte möglichst schnell antworten, und das am besten auf Deutsch.

Das alles bekommst du bei Raidboxes ab € 9,00 / Monat.

Es hat übrigens einen Grund, warum es sogenanntes WordPress Hosting gibt, welches entsprechend teurer ausfällt. Weil WordPress sehr hohe Anforderungen stellt und diese zum Teil recht speziell sind. WordPress Hoster passen ihre Server daher gezielt an und sind teurer, weil WordPress oft mehr verlangt als andere Systeme. Gerade im Bereich der Datenbankanbindung.

3. WordPress Performance Plugins

Um die Ladezeiten zu reduzieren und die Leistung und Performance von WordPress allgemein zu steigern, empfehlen sich unterschiedliche Plugins. Hier kommt es zum einen darauf an, was genau du suchst, zum anderen aber auch darauf, ob du eine All-in-One-Lösung bevorzugst oder lieber verschiedene Plugins für bestimmte Aufgabengebiete der Performance Optimierung installierst.

Empfehlen kann ich dir persönlich das noch eher neue und äußerst effektive Swift Performance Plugin. Das beinhaltet alles, was es braucht, um innerhalb von WordPress entsprechende Optimierungen vorzunehmen. Es liefert eine starke Cache-Engine, eine Bildoptimierung, verschiedene Tweaks für WordPress selbst und noch vieles mehr. Da die Einrichtung nicht ganz trivial ist, habe ich dazu einen umfangreichen Guide geschrieben, in welchem ich alle Optionen von Swift Performance mit dir durchgehe und praktische Tipps zur Konfiguration nenne.

Als reines Caching Plugin kann ich hingegen WP Rocket empfehlen. Es beschränkt sich auf das Caching und auf dazugehörige Aufgaben wie die Minimierung und Komprimierung. Ein gelungenes Plugin, welches auch schon seit vielen Jahren aktiven und sehr hochwertigen Support erhält. Deshalb kannst du dich auch auf die Erweiterung blind verlassen.

Für alle, die darüber hinaus noch andere WordPress-Plugins suchen, die für bessere Ladezeiten und mehr Performance sorgen, habe ich einen Artikel mit weiteren Empfehlungen verfasst. In diesem nenne ich euch meine neun liebsten WordPress Performance Plugins und reiße kurz an, wofür genau sie jeweils gedacht sind und wie sie funktionieren. Schau dir den Artikel unbedingt mal an, wenn du noch auf der Suche nach einem Geheimtipp bist. Da findest du auch das Page Speed Plugin Autoptimize.

4. Performance Optimierung ohne Plugins

Zu guter Letzt gibt es dann auch noch verschiedene Methoden, die Performance von WordPress ohne ein extra Plugin zu steigern. Plugins haben nämlich den Nachteil, dass sie meist selbst zum Ballast werden und somit die Performance ebenfalls reduzieren. Die Faustregel lautet daher: Je weniger Plugins installiert sind, desto performanter läuft WordPress. Das gilt nicht immer, ist aber, wie gesagt, eine gute Faustregel.

Diesen Grundsatz hatte ich mir vor einiger Zeit zum Anlass genommen, um einen Artikel zu verfassen. Dieser handelt von WordPress Tweaks für mehr Performance, die auch ohne den Einsatz entsprechender Plugins möglich sind. Sei es nun durch Optimierung von Hand oder durch die Integration verschiedener Snippets.

In diesem Zusammenhang muss dann auch gleich noch die .htaccess erwähnt werden. Die kleine Konfigurationsdatei verändert die Einstellungen auf dem Server und schaltet verschiedene Funktionen ein oder aus, die ebenfalls für bessere Ladezeiten sorgen können. Die .htaccess ist aber mitunter etwas kompliziert, vor allem, wenn du nicht sehr genau weißt, was du damit im Detail tust. Daher habe ich eine Anleitung geschrieben, mit der du eine .htaccess Datei erstellst, die mit wenig Aufwand für bessere Ladezeiten innerhalb von WordPress sorgt.

5. Bilder Optimierung und Lazy Load

Bilder und Grafiken sind meist für den Großteil der Seitengröße verantwortlich. Deshalb ist es sehr wichtig, dass diese Bandbreiten belastenden Dateien für das Web optimiert sind. Das kannst du schon vor dem Hochladen machen oder einem speziellen WordPress-Plugin für die Bildoptimierung überlassen. Ich nutze auf meinen Seiten Optimole und Shortpixel.

Zumindest die folgenden drei Punkte sind zu beachten:

  • Breite und Höhe an die Website anpassen
  • Das richtige Bildformat wählen
  • Die Qualität reduzieren bzw. richtige Komprimierung wählen

Lazy Load sorgt dafür, dass Bilder, die aktuell nicht im Sichtfeld sind, nicht geladen werden, sondern erst später, wenn zu diesen Bildern gescrollt wird.

6. Schriften und Google Fonts

Kadence Fonts Optimierung
Kadence Fonts Optimierung

Wenn du für deine Website eine bestimmte Schriftart möchtest, musst du diese jedem Besucher zum Download anbieten. Am einfachsten geht das mit den Google Fonts. Schneller ist es aber, wenn du die Schriftdatei von deinem Server anbietest. Außerdem sollte die Font mit „preload“ versehen werden.

Wenn du das Kadence Theme nutzt, kann es beide Optimierungen für dich übernehmen. Wechsle dazu im WordPress Costumizer nach Allgemein > Leistung und aktiviere folgende Punkte.

  • Google Fonts lokal laden
  • Preload Local Fonts

Fertig!

Nutzt du ein anderes Theme, kannst du die Schriftdateien auch von Google Fonts downloaden und auf deinen Server hochladen.

Preload geht mit WP Rocket ganz einfach:

Font preload in WP Rocket
Font preload in WP Rocket

7. Unnötigen Ballast entfernen (Bloat Removal)

WordPress bringt viele Funktionen mit, die du vielleicht nicht benötigst. Diese kannst du mit eigenem Code in der functions.php oder mit einem entsprechenden Plugin deaktivieren. Auch bei jedem Theme und Plugin solltest du die Einstellungen durchgehen und jedes nicht unbedingt benötigte Feature deaktivieren.

Bewehrt hat sich das Plugin perfmatters, mit dem du Kontrolle über jede Funktion hast und auch ungenütztes JavaScript und CSS entfernen kannst.

  • Emojis, Einbettungen, Dashicons deaktivieren
    Deaktiviere unnötige Skripte und Assets, die du vielleicht nicht auf deiner Seite verwendest, wie z.B. Emojis, Einbettungen, Dashicons, etc.
  • Beitragskorrekturen deaktivieren oder begrenzen
    Deaktiviere oder begrenze die Anzahl der Beitragsrevisionen, die WordPress speichert, um zu verhindern, dass deine Datenbank außer Kontrolle gerät.
  • Autosave-Intervall ändern
    Halte weniger Auto-Drafts, indem du dein Autosave-Intervall änderst. Es verringert auch die lästige „Es gibt eine aktuellere Version“-Warnung.
  • Deaktiviere und optimiere die Heartbeat API
    Heartbeat kann eine hohe CPU-Auslastung und eine verrückte Menge an AJAX-Aufrufen verursachen. Du kannst Heartbeat deaktivieren und auch die Frequenz ändern.
  • Kommentare und URLs deaktivieren
    Kein Blog? Deaktiviere Kommentare sitewide, um Spam zu reduzieren, oder entferne Autoren-Kommentar-Links, um zu verhindern, dass Leute nur versuchen, einen Backlink zu bekommen.
  • Deaktiviere Google Maps
    Google Maps kann die Leistung deiner Seite stark beeinträchtigen. Du kannst Google Maps selektiv deaktivieren und es nur dort laden, wo du es brauchst.
  • WooCommerce Warenkorbfragmente (AJAX) deaktivieren
    Die wc-ajax=get_refreshed_fragments-Anfrage kann auf WooCommerce-Seiten große Verzögerungen verursachen. Deaktiviere Cart Fragments auf deiner Seite.
  • WooCommerce-Skripte und -Stile deaktivieren
  • XML-RPC deaktivieren
  • jQuery migrate streichen
  • WordPress-Version entfernen
  • wlwmanifest-Link entfernen
  • RSD-Link entfernen
  • Shortlink entfernen
  • RSS-Feeds deaktivieren
  • RSS-Feed-Links entfernen
  • Passwortstärkeanzeige deaktivieren
  • Leeres Favicon hinzufügen
  • Selbst-Pingbacks deaktivieren
  • REST-API deaktivieren
  • REST-API-Links entfernen
  • Google Maps deaktivieren
  • Google Fonts deaktivieren
  • WooCommerce-Widgets deaktivieren
  • WooCommerce-Status-Meta-Box deaktivieren

Wenn du alle unnötigen Funktionen, Files und Code entfernst, kannst du die CPU-Belastung auf deinem Server minimieren und die Ladezeiten reduzieren.

8. CDN – Content Delivery Network

Ein CDN speichert deine statischen Dateien wie CSS, JS und Bilder und liefert diese über sehr schnelle Server auf der ganzen Welt aus. Deshalb bringt ein CDN am meisten Geschwindigkeitsgewinn, wenn deine Besucher auf der ganzen Welt verteilt sind. Dann bekommt der Surfer nämlich die Daten direkt vom nächstgelegenen CDN-Server ausgeliefert.

BunnyCDN ist das schnellste Content Delivery Network und gleichzeitig sehr günstig. Das ist die beste Empfehlung, wenn du deinen WordPress-Blog schneller machen möchtest.

Möchtest du lieber kein zusätzliches Geld ausgeben, ist Cloudflare eine super Alternative. Cloudflare ist nicht nur CDN, sondern auch Firewall und bietet dir einen viel schnelleren DNS als die meisten Provider. Ich nutze diesen kostenlosen Service auf all meinen Websites.

9. Page Builder

Ein Page Builder ermöglicht es dir, aufwendige Seiten ohne Programmierung zu erstellen. Meist wird dafür die Bezeichnung WYSIWYG verwendet. Die bekanntesten Vertreter sind Elementor, Thrive Architect, Divi Builder und Beaver Builder.

Damit diese Tools funktionieren, werden zusätzliches CSS, JavaScript und ganz besonders unzählige Verschachtelungen deiner Seite hinzugefügt. Diese vielen DIVs erzeugen ein riesiges DOM, was wiederum zu längeren Seitenaufbauzeiten führt. Die Seitengröße wird dadurch auch größer.

Meine Empfehlung: Nutze keinen Page Builder!

Verzichte auf externe Page Builder oder Themes wie Divi. Nutze besser ein schlankes Theme wie Kadence oder Astra und dazu den Gutenberg Block-Editor.

11. Nutzt PHP 7 oder noch besser PHP 8

Wähle PHP8 bei HostPress

Falls du noch PHP 5 nutzt, solltest du ganz schnell deinen Hoster kontaktieren! Diese Technik ist veraltet und neuere Versionen bringen einen enormen Geschwindigkeitsvorteil.

So wie ich diesen Artikel schreibe, ist PHP 7 der Standard. Das solltest du als mindeste Version nutzen.

Wenn du eine saubere WordPress Installation hast und nicht zu veraltete Plugins verwendest, kannst du auch schon auf PHP 8 wechseln. Blogger Pilot läuft nun schon seit Wochen ganz ohne Probleme auf PHP 8. Er kommt bei allen PageSpeed Werten auf 100 Prozent und lädt damit unter einer halben Sekunde.

Aber Achtung: Beim Wechsel auf eine neue PHP-Version solltest du deine Website immer genau auf Funktion überprüfen. Manche Scripte und Plugin könnten noch veraltete Funktionen nutzen.

Mit wenig Aufwand möglichst viel Website Speed erreichen

Das Besondere bei der Performance Optimierung von WordPress ist, dass mit relativ wenig Aufwand viel erreicht werden kann. Verwendest du ein Performance Plugin, geschieht dies quasi von ganz allein im Hintergrund. Setzt du stattdessen auf die händische Optimierung, musst du zwar hier und da etwas anpassen, doch der Aufwand im Vergleich mit dem Nutzen ist geradezu lächerlich gering.

Auf der anderen Seite ist der Nachteil enorm, wenn du dich nicht um die WordPress Performance kümmerst. Zwar scheint es so, dass erst einmal alles in Ordnung ist, doch meist liegt das daran, dass dein Blog keinen Besuchersturm erzeugt. Kommen dann plötzlich 100 oder sogar 1.000 Besucher gleichzeitig auf deine Website, bricht der Server zusammen. Die Ladezeiten schnellen in die Höhe oder die Datenbank crasht und gibt fortan nur noch Fehler aus. Der Supergau tritt ein.

Performance scheint somit erst einmal unwichtig zu sein, abgesehen von den Ladezeiten. Doch genau wie das Thema WordPress Security ist auch die Performance immer dann entscheidend, wenn es für deren Optimierung bereits zu spät ist. Sorg also lieber vor, statt hinterher mit viel Mühe optimieren zu müssen, damit überhaupt noch etwas funktioniert. Das gilt übrigens ebenso für die erwähnte Security. Vernachlässige also weder die Performance noch die Sicherheit deiner Website. Beides würde sich hinterher rächen.

Viel Erfolg beim WordPress schneller machen!

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