9 kostenlose Performance Plugins für WordPress

9 kostenlose Performance Plugins, die deine Website schneller machen

Wer seinen WordPress Blog schneller machen möchte, kann im Content Management System sogenannte Performance Plugins installieren, die wichtige Optimierungen von ganz allein erledigen. Dafür ist weder Wissen noch Arbeit bei der Einrichtung gefragt, denn die meisten Erweiterungen übernehmen all das vollkommen selbständig.

Heute möchte ich euch genau neun solcher Plugins für WordPress ein wenig näher vorstellen. Ich zeige euch hier also verschiedene und meist sogar kostenlose WordPress-Plugins, mit denen ihr euren Blog schneller machen könnt. Ohne Fachwissen, ohne komplizierte Einstellungen, einfach so.

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9 Kostenlose Performance Plugins

Vom Caching über die Optimierung von Bildern bis hin zu cleveren Tweaks, die sicherlich nicht jeder kennt, ist alles dabei. Seid also gespannt und probiert die Plugins unbedingt mal aus. Eure Erfahrungen schreibt ihr anschließend in die Kommentare. Vielleicht habt ihr selbst ja ebenfalls noch einen Geheimtipp parat. Auch diesen dürft ihr gerne mit den anderen Besuchern des Blogs teilen.

1. Cache Enabler

Cache Enabler - WordPress Caching Plugin
Cache Enabler – WordPress Caching Plugin

Größer ist nicht immer besser. Der Cache Enabler ist deshalb ein empfehlenswertes Caching Plugin für WordPress, weil er eine sehr reduzierte und dadurch extrem schnelle Cache Engine mit an Board hat. Es ist also eine eher einfache Erweiterung und hat dennoch die wichtigsten Optionen (Ausnahmen, Cache-Zeitraum, Minify etc.) von Haus aus integriert.

Eine tolle Lösung für all diejenigen, die sich nicht allzu sehr mit dem Thema Caching beschäftigen wollen. Installieren, aktivieren, Optionen prüfen und schon ist die eigene WordPress Website dank Caching bereits deutlich schneller. Ganz ohne Kopfschmerzen oder Fehleranfälligkeit. Ein wirklich einfaches Caching Plugin.

2. Optimus

Optimus - Bilder für das Web optimieren
Optimus – Bilder für das Web optimieren

In der kostenlosen Variante ist Optimus mit seiner 100 Kilobyte Begrenzung nur bedingt für den Alltagsdienst geeignet. Gerade in Verbindung mit dem Cache Enabler lohnt sich aber vielleicht doch eine Investition in das Plugin. Beides wird nämlich von KeyCDN gepflegt und arbeitet deshalb hervorragend zusammen. Wer kein Geld ausgeben möchte, dem empfehle ich das Plugin Imagify von der Konkurrenz. Das kann in der Free-Version etwas mehr. Allgemein kosten Bildoptimierer aber fast immer eine gewisse Gebühr, weil der Service eben einen Server voraussetzt, der sich um die Optimierungen kümmert.

3. Lazy Load by WP Rocket

Lazy Load - Lade Bilder erst wenn sie sichtbar sind
Lazy Load – Lade Bilder erst wenn sie sichtbar sind

Auch wenn Lazy Load inzwischen bereits nativ in den Browsern gelandet ist, so wird dies natürlich noch nicht überall unterstützt. Ein Performance Plugin für effektives Lazy Loading empfiehlt sich daher durchaus. Hier kommt der Anbieter WP Rocket ins Spiel, der sein Lazy Load Plugin (mit derselben Technik wie bei WP Rocket) auch als kostenlose Erweiterung anbietet. Funktioniert wirklich sehr einfach und muss im Grunde nur aktiviert werden.

4. Cloudflare

Cloudflare - CDN und Firewall
Cloudflare – CDN und Firewall

Bei Cloudflare handelt es sich um einen Cache, ein CDN und eine Firewall (WAF) zugleich, wenn man es so nennen möchte. Das Plugin optimiert viele Bereiche auf einmal und Cloudflare selbst ist im kleinen Rahmen sogar komplett kostenlos nutzbar.

Cloudflare selbst wirbt mit seiner „WordPress Automatic Platform Optimization (APO)“ für den Service und das entsprechende Plugin. Alles etwas komplizierter, kann aber gerade auf gut besuchten Seiten tatsächlich für eine bessere Performance sorgen.

So richtest du Cloudflare ein

5. Asset CleanUp

Asset CleanUp - Minify & kombiniere CSS/JavaScript
Asset CleanUp – Minify & kombiniere CSS/JavaScript

Mit dem WordPress Plugin Asset CleanUp werden JS und CSS-Dateien kombiniert und minimiert, um diese möglichst schlank ausliefern zu können. Anschließend ist es möglich, bestimmte Ressourcen nicht auf allen Seiten zu laden. Wenn ein bestimmtes Plugin beispielsweise nur in speziellen Artikeln verwendet wird, muss selbiges nicht auf der Startseite oder in allen Beiträgen aktiviert sein. Außerdem sollte ein eventueller Code, den die Erweiterung integriert, ausschließlich dort vorhanden sein, wo es auch genutzt wird. Asset CleanUp sorgt dafür, dass WordPress schlanker und schneller wird, indem es gegen eine solche Ressourcenverschwendung vorgeht.

6. Autoptimize

Autoptimize - Zusammenfassen und minify von JS und CSS
Autoptimize – Zusammenfassen und minify von JS und CSS

Ähnlich wie Asset CleanUp funktioniert auch Autoptimize. Es säubert, minimiert und optimiert JS- und CSS-Dateien, die dann entsprechend schneller geladen und ausgegeben werden können. Dabei geht Autoptimize ziemlich durchdacht vor. Das Plugin selbst ist ein echter Klassiker für WordPress-Nutzer und existiert schon sehr lange. Kein Wunder, dass es von über 1 Million Nutzern aktiv verwendet wird. Schaut es euch unbedingt einmal genauer an, wenn ihr noch keine derartige Technik innerhalb von WordPress im Einsatz habt.

7. Heartbeat Control by WP Rocket

Heartbeat Control - Steuere die API
Heartbeat Control – Steuere die API

Die WordPress Heartbeat API kommuniziert im Hintergrund mit dem Server, ohne dass ihr davon allzu viel mitbekommt. Im Grunde prüft sie, wenn ihr eingeloggt seid, ob sich etwas verändert hat. Das Problem an der Heartbeat API ist, dass sie wie ein Herzschlag funktioniert, also relativ häufig anschlägt. Diese ständigen AJAX-Anfragen sorgen dafür, dass die CPU-Auslastung des Servers nach oben schnellen kann, vor allem dann, wenn ihr euch längere Zeit im Backend von WordPress befindet. Heartbeat Control sorgt nun dafür, dass ihr die Heartbeat API entweder komplett deaktivieren oder zumindest limitieren könnt. Das dürft ihr darüber hinaus für Dashboard, Frontend und Editor einzeln vollziehen.

8. Swift Performance Lite

Swift Performance Lite - Speed. Cache & Performance plugin
Swift Performance Lite – Speed, Cache & Performance plugin

Eine All-in-One Wunderwaffe für die WordPress Performance möchte das Plugin Swift Performance sein. Selbiges integriert viele der Maßnahmen, die sonst einzeln hinzugefügt werden müssten, mit nur einem Plugin und stimmt alles aufeinander ab. Die Erweiterung gibt es kostenpflichtig, doch auch in der Lite-Version ist vieles bereits möglich. So werden JS- und CSS-Dateien optimiert und kombiniert ausgegeben. Verschiedene Tweaks sorgen für eine bessere Performance und die starke Cache Engine von Swift Performance funktioniert ebenfalls in der Free-Version, nur einige Pro-Optionen wurden gesperrt. Wer gerne ein einziges Plugin für alles hat, kann sich meinen Test zu Swift Performance durchlesen. Ich bin ein großer Fan der Erweiterung geworden, weil sie viele Performance-Features in nur einem Plugin vereint und dabei wunderbar einfach in WordPress integriert werden kann. Ich habe auch schon eine Anleitung dazu geschrieben, wie du Swift Performance einrichtest.

9. WP-Optimize

WP-Optimize - Cache und Speed-Optimierung
WP-Optimize – Cache und Speed-Optimierung

Das WordPress Plugin WP-Optimize stellt eine Alternative zu Swift Performance dar. Ähnliche Funktionen und ähnlich begrenzt in seiner kostenlosen Version, liefert es vor allem eine solide Cache Engine und die Minimierung um Kombination von JS- und CSS-Dateien.

Für Pro-Features des kostenlosen Performance Plugins muss dann bezahlt werden, genau wie bei ähnlichen Plugins.

Fazit

Persönlich kann ich euch vor allem sagen, dass die beiden zuletzt genannten Plugins zwar stark sind, aber in der kostenlosen Variante viel zu beschränkt daherkommen. Wer nicht zahlen möchte, findet oben mehrere Plugins, die genau dasselbe können. Statt einem All-in-One Plugin müsst ihr dann allerdings mehrere Performance Plugins einzeln installieren und konfigurieren. Das macht aber durchaus Sinn, statt mächtige Plugins hinzuzufügen, bei denen die Hälfte fehlt bzw. nicht freigeschaltet wurde, weil es der Premium-Version vorbehalten ist.

Am Ende scheint es also ein Entweder-oder zu sein. Entweder zahlen oder alles einzeln und eigenständig hinzufügen. Prinzipiell ist genau das aber das Schöne an WordPress, denn für alles gibt es stets auch eine kostenlose Variante. Die Performance Optimierung ist so ein Fall, bei dem es fast immer Pro-Varianten, Freemium oder gänzlich kostenlose Plugins gibt. Jeder hat die Wahl.

Die schnelle Website beginnt aber immer mit dem Hosting:

Bestes WordPress Hosting

Hosting-Empfehlungen sind normalerweise Müll.

Oft werden extrem billige Hosting-Pakete für € 3 empfohlen, andere wiederum werben mit einem € 100 VPS, weil sie als Affiliate dabei am meisten verdienen. Im Endeffekt wollen wir doch alle nur den schnellstmöglichen Webspace für möglichst wenig Geld.

Und zwar für WordPress optimiert!

Was ist noch wichtig? Der Server sollte in Deutschland liegen und der Support sollte möglichst schnell antworten, und das am besten auf Deutsch.

Das alles bekommst du bei Raidboxes ab € 9,00 / Monat.

Mit meinem Beitrag über kostenlose Performance Plugins konnte ich euch hoffentlich helfen, euren WordPress Blog entsprechend zu beschleunigen. WordPress schneller zu machen ist nicht immer einfach. Gerade für Anfänger nicht.

Caching Plugins unterstützen dabei, indem sie die meisten Aufgaben von selbst übernehmen. Außerdem hat sich in den letzten zehn Jahren eine Menge getan, sodass diese Erweiterungen auch eigenständig erkennen, wenn etwas nicht stimmt. Früher endete so etwas dann meist in einem Datenbank-Fehler. Diese Zeiten sind lange vorbei und heutzutage ist es jedem möglich, mit nur wenigen Schritten für mehr Performance innerhalb von WordPress zu sorgen.

Alternativ findest du mit WP Rocket ein professionelles Plugin.

Mit welchen Plugins und Optimierungen begegnest du den Google Core Web Vitals? Schreibe es mir in den Kommentaren.

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