Die besten WordPress Caching Plugins

Die besten WordPress Cache Plugins

Auf dieser Seite zeige ich dir die meiner Meinung nach besten WordPress Caching Plugins. Hier stelle ich dir alle Lösungen genauer vor und verrate dir, welche Vor- und Nachteile sie dir zu bieten haben.

Das beste Caching Plugin

Load WordPress Sites in as fast as 37ms!

Ohne Caching kann WordPress nicht effektiv betrieben werden. Deshalb habe ich für dich die gängigsten und besten WordPress Caching Plugins mal genauer unter die Lupe genommen. Genau die stelle ich dir hier nun vor.

1. WP Rocket

Das WP Rocket Dashboard
Das WP Rocket Dashboard
  • Funktionen: Caching, Komprimierung und verschiedene Performance Tweaks
  • Speziell: Extrem gut gepflegt und kompatibel
  • Preis: Ab ca. 50 bis 250 US-Dollar im Jahr

WP Rocket ist eines dieser WordPress Plugins, was sich seit seinem Release beständig verbessert hat. Als es damals erschien, war es nämlich noch gar nicht so üblich, dass Caching Plugins Geld kosteten. WP Rocket allerdings machte schnell deutlich, dass es sein Geld wert war. Das lag an der enormen Funktionsvielfalt des Caching Plugins und auch daran, dass es beständig sinnvolle Erweiterungen und Updates gab. Über die Jahre wurde WP Rocket damit regelrecht zum Alleskönner im Bereich WordPress Caching und setzte jede moderne Performance-Optimierung und Caching-Methode zeitnah um.

Zu den Funktionen von WP Rocket gehört das klassische Seiten-Caching eines WordPress Blogs, die GZIP-Komprimierung und das Browser-Caching. Besonderheiten sind das Cache-Preloading, bei dem der erste Seitenaufruf automatisch erfolgt, sodass die Seite vom ersten Moment an im Cache liegt. WP Rocket hat sich abseits des Caching zudem zu einem Performance Plugin weiterentwickelt. Es gibt mittlerweile Lazy Load, eine JS- und CSS-Optimierung sowie viele weitere Funktionen, die die Leistung deiner WordPress Website massiv verbessern können.

WP Rocket – der vollständige Guide.

Vorteile

  • Eines der einfachsten und effektivsten Caching Plugins
  • Anbindung an das RocketCDN und Imagify vom gleichen Entwickler
  • Extrem guter Support und hohe Kompatibilität innerhalb von WordPress
  • Faire Preisgestaltung für das Gebotene und den Support

Nachteile

  • Keine bekannt, sogar der Preis ist gut

2. Swift Performance

Swift Performance Cache Modul
Swift Performance Cache Modul
  • Funktionen: Caching und Performance-Optimierung
  • Speziell: Performance Tweaks für WordPress
  • Preis: Ab ca. 50 bis 250 US-Dollar pro Jahr

Swift Performance ist so etwas wie ein All-in-One Plugin für die WordPress Performance. Dabei kümmert sich die Erweiterung nicht nur um einen möglichst effektiven Seiten-Cache, sondern eben auch noch um allerlei Performance-Tweaks für das CMS selbst. Das Caching-System bildet dabei die solide Basis, auf der das gesamte Plugin aufgebaut ist. Swift Performance setzt dabei auf eine möglichst einfache Einrichtung und leitet mit einer Vielzahl an Erklärungen und Hinweisen durch die unterschiedlichen Menüs. Dabei ist alles derart gut erläutert, dass selbst Anfänger problemlos damit zurechtkommen sollten, um mehr aus ihrem Blog herauszuholen.

Neben dem sehr effizienten WordPress Caching minimiert Swift Performance Javascript- und CSS-Dateien. Auf Wunsch optimiert es zudem die MySQL-Datenbank und kann auch Bilder direkt beim Upload innerhalb von WordPress komprimieren und somit massiv verkleinern. Wirklich clever ist der integrierte Plugin Organizer, der Erweiterungen auf bestimmten Unterseiten von WordPress deaktiviert. Auch lässt sich die Heartbeat API regulieren und es gibt jede Menge weitere Performance-Tweaks für WordPress. Swift Performance ist am Ende weit mehr als nur ein Caching Plugin. Es kümmert sich vielmehr um alle relevanten Aspekte für eine bessere Performance von WordPress und erlaubt den Zugriff auf selbst komplizierte Tweaks mit einfachen Optionen im Menü.

Mein Swift Performance Leitfaden und meine Anleitung zur Einrichtung.

Vorteile

  • Starkes Caching-System als Grundlage des Plugins
  • Viele Funktionen, die allesamt verständlich erklärt werden
  • Bildoptimierer ist bereits enthalten (bei anderen Plugins oft nur separat erhältlich)
  • Viele clevere Tweaks für WordPress selbst, die hier einfach über Menüs aktiviert und deaktiviert werden können

Nachteile

  • Funktionsvielfalt ist für Anfänger eventuell ein wenig zu groß

3. FlyingPress

Die FlyinfPress CSS Einstellungen
Die FlyinfPress CSS Einstellungen
  • Funktionen: Caching, Minify, Performance-Optimierung
  • Speziell: Entfernt ungenutzten CSS-Code
  • Preis: Ab ca. 60 bis 500 US-Dollar pro Jahr

Es fängt beim Caching an, doch schnell möchte FlyingPress weitaus mehr sein als nur ein reines Caching Plugin für WordPress. Vor allem aber richtet sich FlyingPress sofort und klar an Anfänger, die von den technischen Hintergründen nicht allzu viel Ahnung haben. Das Plugin führt dich dabei durch alle Schritte langsam hindurch und erlaubt es dir, die Funktionen nach und nach zu aktivieren, sodass du die Auswirkungen direkt mitbekommen kannst. In seiner Funktionsvielfalt macht FlyingPress dabei keinerlei Abstriche.

FlyingPress Cache Settings
FlyingPress Cache Settings

Vom Seiten-Cache über den clevere Cache Preload, die Minimierung von Code oder das Entfernen von nicht genutzten Styles ist alles dabei. Als Addon gibt es dann noch das FlyingCDN, welches sich nicht nur um die bestmögliche Erreichbarkeit der Assets kümmert, sondern ebenso die Bildoptimierung übernimmt und Bilder dabei auf Wunsch direkt in WebP umwandelt. Eine wunderbare Komplettlösung, die sich selbst als genau das versteht und damit wirbt, dass hier keine weiteren Plugins für die Performance-Optimierung mehr notwendig sind. FlyingPress kümmert sich also wortwörtlich darum, dass deine WordPress-Installation rasend schnell fliegt.

Vorteile

  • Alles in nur einem Plugin, es braucht keine anderen Erweiterungen mehr
  • Sehr übersichtlich und modern, sodass die Einrichtung einfach von der Hand geht
  • Kümmert sich um alle Bereiche, die die Performance von WordPress betreffen
  • Lässt sich günstig und praktisch mit dem FlyingCDN CDN verbinden

Nachteile

  • Einige Funktionen wurden in das kostenpflichtiges Add-on FlyingCDN ausgelagert

4. Comet Cache

Comet Cache WP Admin
Comet Cache WP Admin
  • Funktionen: Seiten-Cache, Logged-In User Caching, dynamischer Cache, CDN-Integration
  • Speziell: Advanced Cache System für Entwickler
  • Preis: Ab ca. 40 bis 140 US-Dollar (Einmalzahlung)

Comet Cache gibt es schon sehr lange und es war von Beginn an ein wenig anders als die anderen Caching Plugins für WordPress. Vor allem der eher technische Fokus machte Comet Cache von Anfang an interessant. Das Plugin bringt nämlich mehr als nur die Standards mit und macht sich als eines der wenigen Caching Plugins auch Gedanken über das Caching von eingeloggten Nutzern. Vor allem bei komplexen Websites ist Comet Cache daher hochinteressant und bietet so manche Einstellung, die ich anderswo sehnlichst vermisse, sobald ich Comet Cache einmal im Einsatz hatte. Dir wird es da bestimmt ganz ähnlich gehen. Aber keine Angst, Comet Cache bietet ebenso ein einfaches und schnelles Standard-Setup, falls du dich nicht so gut auskennst. Außerdem ist jede Funktion ausführlich dokumentiert und somit erklärt worden, sodass du hier auch viel eigenständig erarbeiten kannst, solltest du irgendwann einmal mehr wollen.

Die Basis bildet dabei eine starke Cache Engine für WordPress, die Ausnahmen für URIs und User-Agents kennt. Auch Feeds und Fehlerseiten können dabei im Cache landen. Vor allem für Seiten mit Membership Plugins kann Comet Cache also sehr wirkungsvoll sein, da es eingeloggte Nutzer clever in das Caching mit einbinden möchte. Interessant für große Websites ist auch, dass es viele Hooks und Schnittstellen besitzt, bei denen Entwickler ansetzen und dann individuelle Lösungen programmieren können.

Vorteile

  • Einmalzahlung ohne Abo oder weitere Kosten
  • Sehr ausgefeilte Cache Engine, ideal für komplexe Seiten
  • Extrem gute Dokumentation, die alle Funktionen genau erklärt
  • Logged-In User Caching, um auch hier für schnelle Ladezeiten zu sorgen
  • Dynamischer Cache und entwicklerfreundliche Schnittstellen im Code der Cache Engine

Nachteile

Mitunter zu umfangreich für kleine Blogs und Websites
Gut dokumentiert, aber dennoch nicht ganz einfach zu verstehen

5. WP Super Cache

WP Super Cache macht es einfach, mit dem Caching zu starten.
WP Super Cache macht es einfach, mit dem Caching zu starten.
  • Funktionen: Seiten Cache
  • Speziell: Keine Extras vorhanden
  • Preis: Kostenlos

WP Super Cache ist kostenlos und schon alleine deshalb den Blick wert. In Sachen Einstellungen ist das Caching Plugin simpel. Wer möchte, findet unter Advanced weitere Möglichkeiten zur Anpassung und auch ein CDN kann integriert werden, ebenso wie der äußerst nützliche Cache Preload. Auf mich wirkt WP Super Cache dennoch nicht sehr durchdacht und es gibt wenig einzigartige Ideen oder Einstellungen, die das Caching verfeinern. Stattdessen ist es simpel und solide. Nicht mehr und nicht weniger.

Mit WP Super Cache ist es so eine Sache. Obwohl das Plugin mittlerweile von Automattic, also dem Entwickler hinter WordPress selbst stammt, hatte es immer wieder Kompatibilitätsprobleme mit Themes und Plugins und war auch auffällig oft von Sicherheitslücken betroffen. Als jemand, der den Start der großen Caching Plugins allesamt noch miterlebt hat, kann ich daher sagen, dass WP Super Cache bei mir nie sonderlich beliebt war. Auch wenn das Plugin inzwischen sehr solide funktioniert, ist es für mich weiterhin eines der weniger empfehlenswerten Caching Plugins für WordPress. Doch das muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden.

Vorteile

  • Im Grunde recht einfach zu bedienen

Nachteile

  • Es fehlt an Detaileinstellungen und Extras
  • In der Vergangenheit gab es einige Probleme mit dem Plugin

6. Cache Enabler

Cache Enabler - Super simple Lösung
Cache Enabler – Super simple Lösung
  • Funktionen: Simples und effizientes Caching
  • Speziell: Minimales Plugin
  • Preis: Kostenlos

Der Cache Enabler baut auf dem bekannten Cachify Plugin auf, welches ehemals von einem aktiven und vor allem talentierten WordPress-Entwickler stammte. Doch während Cachify sich gefühlt nicht sinnvoll weiterentwickelt hat, ist der Cache Enabler von KeyCDN zur Allzweckwaffe in Sachen Caching geworden. Vor allem auf eher kleinen Blogs oder Websites, die keine großartigen Ausnahmen oder Extras wie Mitgliederbereiche besitzen, ist das Plugin ideal. Durch seine geringe Größe, seine einfachen Mechanismen und die durchdachten Funktionen im Caching, benötigt er nur minimale Ressourcen und bringt gleichzeitig bestmögliche Performance mit sich.

Das Cache Enabler Plugin kann daher auch gar nicht so viel und genau das ist die größte Stärke. Es erzeugt nach Aktivierung automatisch einen Cache deines Blogs, bereinigt den Cache intelligent, wenn neue Inhalte erstellt werden, minimiert den Code inklusive Inline JS und Inline CSS und arbeitet problemlos mit Plugins wie Optimus oder Autoptimize zusammen. Cache Enabler ist genau das richtige Plugin, wenn deine Seite vergleichsweise simpel ist und du eine möglichst einfache und effiziente Lösung suchst. Extras gibt es hier nicht, doch dafür werden auch keine Ressourcen des Servers verschwendet.

Vorteile

  • Extrem minimal gehalten und besonders performant
  • Ideal für kleine Seiten und Blogs geeignet
  • Saubere Verbindung mit Optimus oder KeyCDN

Nachteile

  • Keine Extras, nur pures Caching

7. Hyper Cache

Hyper Cache Dashboard
Hyper Cache Dashboard
  • Funktionen: Page Caching, CDN-Anbindung, Ausnahme für Kommentare
  • Speziell: Cache-Ordner kann separat gespeichert werden
  • Preis: Kostenlos

Hyper Cache gibt es schon sehr lange und es wird beständig gepflegt und erweitert. Dabei ist und bleibt Hyper Cache eines der Plugins, die ebenfalls eher reduziert erscheinen, weil sie bewusst auch auf schwachen Hostern bestmöglich funktionieren sollen. Das bedeutet primär, dass du hier keine großartigen Extras oder Zusatzfunktionen erwarten solltest. Gleichzeitig wurde dennoch an die ein oder andere Ausnahme gedacht, sodass beispielsweise auch kommentierende Nutzer einen Cache angezeigt bekommen können.

Ebenfalls darf der Ordner, in welchem der Cache angelegt wird, außerhalb von deinem Blog generiert werden. Das ist ziemlich praktisch, wenn dein Backup Plugin dazu neigt, diesen unnötigerweise mit in das Backup zu integrieren. Ein paar kleine Erweiterungen und Optionen hat Hyper Cache am Ende also doch. Nur allzu viel darfst du einfach nicht erwarten. Hier geht es um einen möglichst schnellen und effizienten Cache für WordPress. Das ist im Grunde genommen schon alles.

Vorteile

  • Sehr Schnell und besonders effektiv
  • Wenige, dafür aber sinnvolle Optionen
  • Cache-Ordner kann außerhalb des Blogs erstellt werden

Nachteile

  • Keine bekannt

8. WP Fastest Cache

WP Fastest Cache Einstellungen
WP Fastest Cache Einstellungen
  • Funktionen: Seiten-Caching, Mobile Cache, Widget Cache, Performance Tweaks
  • Speziell: Premium-Version mit vielen Zusatzfunktionen
  • Preis: Grundversion kostenlos

In der kostenlosen Variante von WP Fastest Cache bekommst du einen gut funktionierenden, effektiven Seiten-Cache, der alle wichtigen Funktionen unterstützt und performant läuft. In der Premium-Version hingegen gibt es weitere Anpassungen für eine bestmögliche Performance und vor allem auch erweiterte Caching-Methoden. In der Bezahlvariante wird der Code entsprechend minimiert, JS- und CSS-Dateien werden automatisch zusammengefasst und auf Wunsch aktivierst du sogar einen separaten Mobile Cache oder den Widget-Cache. Auch eine Bildoptimierung oder eine Verzögerung beim Laden von Javascript ist dann inklusive.

In den Optionen findest du zudem jede Menge Auswahlmöglichkeiten, mit denen du einzelne Parameter einschaltest bzw. ausschaltest. Das Menü wirkt dabei ein wenigtechnisch, um nicht zu sagen veraltet, was dich aber nicht abschrecken sollte. Der Cache selbst funktioniert bei WP Fastest Cache hervorragend und ist dabei wirklich sehr schnell und ressourcenschonend. Ob es bei all den anderen hervorragenden Caching Plugins für WordPress eine Daseinsberechtigung hat? Ganz bestimmt, denn am Ende kommt es auch immer ein wenig darauf an, mit welchem Plugin du am besten zurechtkommst. Vielleicht ist WP Fastest Cache also genau das Plugin, nach dem du schon immer gesucht hast.

Vorteile

  • Fast alle Funktionen sind per Haken im Menü einzeln wählbar
  • Moible Cache und Widget Cache als nützliche Extras mit dabei
  • Kostenlose Version reicht für die meisten Blogs bereits aus

Nachteile

  • Menüs wirken etwas technisch und veraltet
  • Es sind teilweise zu viele Einstellungen vorhanden

9. Borlabs Cache

Das Borlabs Cache Dashboard
Das Borlabs Cache Dashboard
  • Funktionen: Cache, Minimierung, CDN, Datenbankoptimierung
  • Speziell: Einstellungen zum Browser Cache-Control
  • Preis: Kostenlos, Pro ab € 29,00 jährlich

Das Borlabs Cache Plugin kenne ich erst seit sehr kurzer Zeit. Ich habe den Sprössling auf keiner Website aktiv, habe mir aber die kostenlose Variante installiert und einige Tests gemacht.

Der Funktionsumfang ist richtig gut, aber leider nur in der kostenpflichtigen Version. Aber das ist auch richtig so, denn die Entwickler müssen schließlich auch von etwas leben.

Vorteile

  • Caching-Lösung von einem namhaften Plugin-Entwickler
  • Umfangreiche Funktionen

Nachteile

  • Free-Version zu abgespeckt

10. Simple Cache

  • Funktionen: Extrem einfacher Seiten-Cache
  • Speziell: Pure Simplizität
  • Preis: Kostenlos

Das WordPress Caching Plugin Simple Cache erinnert mich sofort an Cache Enabler. Es möchte nämlich, anders als die vielen komplexen Lösungen, besonders einfach sein. Das Caching Plugin ist damit eine Alternative, die so simpel wie nur irgendwie möglich zu sein versucht. Deshalb gibt es auch lediglich einen Ein-/Ausschalter und das war im Grunde schon alles.

Vielmehr bietet dir das WordPress-Plugin dann gar nicht. Es versucht auch nicht mehr zu sein, als es ist. Es möchte die alternative Caching-Methode für diejenigen bieten, die sich nicht mit all den Optionen und Parametern herumschlagen möchten. Es ist für eine Zielgruppe, die keine Ahnung von Einstellungen hat oder davon, was die beste Option im Fall XY ist. Simple Cache wird aktiviert, erzeugt einen einfachen WordPress Cache und das war dann schon alles. Simpel, aber gut. Ich solche Lösungen, da sie bei kleinen Seiten deutlich besser funktionieren als überladene Erweiterungen.

Achtung: Bei einem Nachtest konnte das Plugin nicht mehr aktiviert werden. Außerdem war das letzte Update vor über einem Jahr.

Deshalb ist das Plugin keine Empfehlung!

Vorteile

  • So simpel wie nur irgendwie möglich
  • Komplett ohne Vorwissen einsetzbar

Nachteile

  • Nicht für komplexe Seiten geeignet

11. WP-Optimize

WP-Optimize Cache Funktion
WP-Optimize Cache Funktion
  • Funktionen: Datenbank-Optimierung, Bild-Komprimierung und WordPress Caching
  • Speziell: Optionen für eine bessere Performance
  • Preis: Kostenlos und ab ca. 50 bis 200 US-Dollar im Jahr

WP-Optimize ist eine Art Komplettlösung und damit wieder das Gegenteil zu einfachen oder ausschließlichen Caching Plugins. Vielmehr versucht WP-Optimize eben allumfänglich zu optimieren, wobei das Caching selbst nur ein kleines Teil vom großen Ganzen ist. Dabei reinigt und optimiert es die MySQL-Datenbank von WordPress, optimiert die Bilder in deinem Blog und integriert eine Cache Engine für den schnellen Seitenaufbau. Ein Komplettpaket also, wobei es dabei nicht so weit geht wie beispielsweise das ebenfalls vorgestellte Swift Performance Plugin. Auch ist es nicht derart einfach oder schick wie ein WP Rocket.

Doch all das muss nichts heißen, wenn die Funktionsvielfalt gegeben ist und das Plugin sauber arbeitet. Bei der Datenbankreinigung löscht WP-Optimize die Sachen im Papierkorb, alte Transient API Optionen und vieles mehr. Außerdem kann es ein Backup (via UpdraftPlus) erzeugen, um eine Sicherheitskopie zu behalten. Nichts, was andere Cleaning Plugins nicht ebenfalls können, doch hier ist es direkt mit integriert. Es komprimiert die Bilder beim Upload und sorgt mit seinem Cache dafür, dass deine WordPress Website schnell abrufbar bleibt und auch größere Besucherströme aushält.

Vorteile

  • Kostenlos bereits schon sehr umfangreich
  • Kümmert sich nicht nur um das Caching, sondern auch um die Optimierung von WordPress selbst
  • Komprimierung von Bildern ist direkt mit integriert

Nachteile

  • Wahre Funktionsvielfalt nur in der Bezahlversion
  • Nicht unbedingt schick oder gut bedienbar

12. LiteSpeed Cache

LiteSpeed Cache Dashboard
LiteSpeed Cache Dashboard
  • Funktionen: Caching, Optimierung, Minimierung, CDN, Reinigung
  • Speziell: Speziell für LiteSpeed Server
  • Preis: Kostenlos

Wer WordPress auf einem LiteSpeed Webserver betreibt, der weiß um die Vorteile gegenüber von Apache bestens Bescheid. Wenn du jetzt jedoch schon keine Ahnung hast, was Apache oder LiteSpeed sind, dann dürfte dir das Plugin vermutlich ebenfalls wenig helfen. Das setzt nämlich direkt auf den bei LiteSpeed integrierten LiteSpeed Cache auf. Der ist deutlich schneller als nahezu alle anderen Methoden und liefert extreme Geschwindigkeiten bei besonders hoher Effizienz. Das Plugin LiteSpeed Cache automatisiert zudem alle Parameter, sodass du selbst nur einen LiteSpeed Server benötigst, um den LiteSpeed Cache für WordPress zu aktivieren.

Inzwischen ist das LiteSpeed Cache Plugin für WordPress zur Allzweckwaffe geworden. Neben dem schnellen Cache bringt es zusätzlich noch eine Bildoptimierung, Minimierung der Dateien und vieles mehr mit. Auch die Datenbank kann direkt im Plugin optimiert werden. Auf alle Optionen einzugehen, würde hier nun den Rahmen sprengen. Wenn dein Blog mit LiteSpeed läuft, ist dieses Plugin also genau das richtige für dich und nahezu alternativlos, wenn du mich fragst. Mehr geht mit LiteSpeed einfach nicht.

Vorteile

  • Für LiteSpeed Server die beste Lösung
  • Sehr umfangreiche Optmierungsmöglichkeiten
  • Neben Caching ist auch eine Optimierung, Minimierung und Reinigung von WordPress integriert

Nachteile

  • Caching nur für LiteSpeed Server

13. W3 Total Cache

WP Total Cache Setup Guide
WP Total Cache Setup Guide
  • Funktionen: Caching, Optimierung, CDN und vieles mehr
  • Speziell: Umfangreichstes Caching Plugin für WordPress
  • Preis: Kostenlos oder ca. 99 US-Dollar im Jahr

Es ist eines der ersten großen und immer noch unfassbar umfangreichen WordPress Caching Plugins. Mit W3 Total Cache bekommst du ein wahres Monster in Bezug auf Caching und Optimierung geliefert. Um es kurz zu sagen, ist bei W3 Total Cache einfach alles vorhanden, was irgendwie eine Rolle beim Caching oder der Optimierung spielen könnte. Das Ganze ist derart mächtig, dass es ideal für besonders große Websites oder Portale geeignet ist. Kleine Blogs hingegen wurden von W3 Total Cache schon immer überfordert, denn dazu ist es schlichtweg zu komplex.

W3 Total Cache arbeitet mit nahezu allen Servern zusammen, kann mit einem CDN verbunden werden, integriert Feeds und Suchergebnisse in den Cache und minimiert die Assets auf Wunsch zusätzlich. Die Erweiterung cached somit alle Aspekte von WordPress, optimiert die Inhalte und gibt eine rasend schnelle Website aus. Aber wie zuvor erwähnt, W3 Total Cache ist eine Art ultimative Lösung für komplexe Seiten und nichts für einfache Blogs.

Vorteile

  • Nahezu alle Caching-Optionen in nur einem Plugin
  • Sehr umfangreich konfigurierbar und somit für jeden Anwendungszweck bestens geeignet
  • Ideal für große Portale, Websites oder besonders komplexe und umfangreiche Projekte
  • Kostenlos bereits ein wahres Monster von Caching Plugin

Nachteile

  • Fragment Caching und Extras nur in der Pro-Version

Was genau ist WordPress Caching?

WordPress ist ein datenbankbasiertes und somit ein dynamisches Content Management System = CMS. Wenn du eine Seite erstellst oder einen Artikel schreibst, dann speichert WordPress den Inhalt innerhalb der Datenbank. Auch deine Themes und Plugins bestehen aus vielen einzelnen Dateien, die je nach Situation abgerufen werden müssen.

So funktioniert der WordPress Cache

So funktioniert der WordPress Cache
So funktioniert der WordPress Cache

Prinzipiell musst du dir den Seitenaufbau bei WordPress ungefähr so vorstellen:

  1. Ein Benutzer ruft deine Website auf
  2. WordPress aktiviert den WordPress Core und damit PHP
  3. Das CMS erstellt aus den einzelnen Theme-Dateien deinen Blog
  4. Die Plugins werden abgefragt und entsprechend aktiviert, je nach Funktion und Umfang
  5. Anschließend wird der eigentliche Inhalt aus der MySQL-Datenbank abgefragt und wird mit all den anderen Parametern kombiniert
  6. Erst jetzt, wo der WordPress Core alle Informationen gesammelt hat, setzt das CMS die fertige Website daraus zusammen und überträgt sie an den Nutzer, der diese aufgerufen hat

Das sind ganz schön viele Schritte, bevor deine Website überhaupt erscheint. Auch greifen hier viele unterschiedliche Systeme, Dateien und Aspekte ineinander, die WordPress dabei beachten muss. Problematisch wird das immer dann, wenn plötzlich ganz viele Besucher auf deine Website zugreifen wollen. Schnell wird der Server langsam, weil er unglaublich viele Anfragen gleichzeitig bearbeiten muss. Genau deshalb ist das Caching so wichtig.

Der Cache macht nun im Grunde das eben erwähnte, speichert dann aber das fertige Ergebnis, also die eigentliche Website, als statische HTML-Datei ab. Ruft ein Besucher jetzt deinen Blog auf, entfallen die oberen Schritte komplett und stattdessen wird sofort die gesicherte HTML-Seite angezeigt, die schon im Cache liegt. Oft ist nicht einmal mehr PHP notwendig. Dieser Zwischenspeicher wird idealerweise erst dann erneuert, wenn sich der Inhalt auf der jeweiligen Website verändert hat.

Genau darum kümmern sich die Caching Plugins für WordPress. Sie bringen Systeme, die Änderungen effektiv erkennen, nur bestimmte Bereiche erneuern oder den Cache besonders effizient aufteilen und auf den Server verlagern. Genau dieses Vorgehen schaue ich mir mit dir jetzt noch einmal an.

Ohne Caching geht es bei WordPress nicht

Fakt ist am Ende, dass es ohne Caching in WordPress nicht geht. Als dynamisches CMS benötigt WordPress für den Seitenaufbau einfach viel zu viel Leistung. Was bei einem einzelnen Besucher keine große Sache ist, wird immer dann zum Problem, wenn mehrere auf einmal auf deine Website zugreifen möchten.

Wird dein Blog mit der Zeit langsam, liegt das oft daran, dass beständig mehr Besucher kommen, du dich aber noch nicht um ein effizientes Caching gekümmert hast. Somit muss WordPress die Seite für jeden Nutzer neu erstellen und kann nicht auf eine fertige Kopie aus dem Cache zurückgreifen.

Caching reduziert also den Aufwand der Seitenerstellung und minimiert damit die Last, die WordPress auf dem Server verursacht. Desto effizienter und cleverer das Caching stattfindet, umso schneller kann deine Website daher angezeigt werden. Die WordPress Caching Plugins helfen dir dabei, alles bestmöglich zu optimieren.

Weiterführend interessieren dich noch diese 9 kostenlosen Performance-Plugins.

Disclaimer: Der hier vorliegenden Reviews wurden nach bestem Wissen und Gewissen ausgearbeitet. Der Inhalt gibt die subjektive Meinung der Verfasserin / des Verfassers wieder. Für die Ausarbeitung dieses Testberichts wurde entweder mit einem existierenden Zugang (Monatsabo, Privat) oder einer kostenlosen Version gearbeitet. Aussagen zu Ladezeiten beziehen sich immer auf Google PageSpeed Insights und GTmetrix.

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