Die besten WordPress Formular Plugins

Die besten WordPress Formular Plugins

Formulare in WordPress sind sehr mächtig. Vom einfachen Kontaktformular bis hin zur Umfrage, dem Newsletter oder dem Spendenformular ist nahezu alles möglich. Jedenfalls dann, wenn du das richtige Plugin dafür verwendest. Deshalb zeige ich dir heute die besten WordPress Formular Plugins.

Das beste WordPress Formular Plugin

Fluent Forms ist das besten WordPress-Formular-Plugin. Vom BloggerPilot gewählt.

Load WordPress Sites in as fast as 37ms!

Vom einfachen Kontaktformular bis hin zur komplexen Umfrage ermöglichen WordPress Formular Plugins nahezu alles. Was genau die einzelnen Erweiterungen können und wo ihre Stärken beziehungsweise Schwächen liegen, zeige ich dir in meinem heutigen Vergleich der besten WordPress Formular Plugins. Sei gespannt auf die Ergebnisse, denn sie werden dich überraschen.

1. WPForms

Der WPForms Formulareditor.
Der WPForms Formulareditor.
  • Funktionen: Formulare, Vorlagen, Validierung der Eingabefelder, Spamschutz
  • Speziell: Tarife für Anfänger oder Profis passend wählbar, bis hin zur Integration von Salesforce
  • Preis: Kostenlos oder Pro ab ca. 40 bis 300 Euro pro Jahr

Das Plugin WPForms beschreibt sich selbst als einen Drag-and-drop WordPress Form Builder. Es ist also eine vermeintlich einfache Lösung, die darauf setzt, dass die gewünschten Formulare problemlos von dir zusammengeklickt werden können. Ähnlich wie du es von Page Buildern her kennst. Das ist schon recht praktisch, wenn man bedenkt, wie unkompliziert auf diese Weise ganz unterschiedliche Formularfelder für allerlei Anwendungsgebiete realisiert werden können.

Enthalten sind dabei selbstverständlich alle grundlegenden Features, wie die Einwilligung in Bezug auf die DSGVO, eine Dankesseite, der notwendige Spamschutz sowie vieles mehr. Die exakten Funktionen richten sich nach dem jeweiligen Tarif. Wer beispielsweise möglichst viele Vorlagen möchte oder sich eine Integration mit gängigen Tools wie Mailchimp und Co wünscht, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Wer einfach nur Formulare erstellen will, kann das Plugin kostenlos verwenden und mit dem Branding leben oder auf den günstigsten Tarif ausweichen, um ebendieses zu entfernen und ein paar erweiterte Funktionen zu erlangen.

Vorteile

  • Von der kostenlosen Variante mit Branding bis hin zur Profi-Version mit Salesforce-Integration wählt jeder den genau passenden Tarif aus.
  • Formulare werden wie in einem Page-Builder zusammengeklickt
  • Vom Kontaktformular über Zahlungsformulare und Umfragen ist nahezu jede Art von Formular realisierbar

Nachteile

  • Nicht das günstigste Plugin

2. Fluent Forms

Fluent Forms Formulareditor
Fluent Forms Formulareditor
  • Funktionen: Formulare, Spamschutz, Drag-and-drop Editor, Vorlagen, WordPress Bedingte Logik
  • Speziell: SMS-Verfifikation
  • Preis: Kostenlos oder Pro ab ca. 60 US-Dollar bis 199 Euro im Jahr, Lifetime-Lizenz als Alternative

Auch Fluent Forms (mein Review) kommt mit einem einfachen Form-Builder daher, bei dem du ganz nach Belieben verschiedene Arten von Formularen zusammenstellen kannst. Welche Felder du dabei kombinierst oder anlegst, bleibt vollständig dir überlassen. Das Ganze geschieht via Drag-and-drop, ist also alles andere als kompliziert und erklärt sich im Grunde genommen von selbst. Eines der großen Versprechen von Fluent Forms ist zudem, dass du nicht für jedes neue Feature einzeln zahlen musst. Kaufst du dir das WordPress-Plugin im Abo oder als Lifetime-Lizenz, hast du auch alle Features, ohne später noch einmal nachzahlen zu müssen. Das macht die Sache angenehm unkompliziert.

Die Grundversion von Fluent Forms ist kostenlos im WordPress Plugin-Verzeichnis zu bekommen. Wer neben den Standards-Features jedoch weitere Integrationen (HubSpot etc.) benötigt oder besondere Features wie etwa Zahlungsformulare nutzen möchte, der muss zur Premium-Version greifen. Dabei kaufst du dir das WordPress Formular Plugin entweder im Abo oder als Einmalkauf mit einer Lifetime-Lizenz. Hier musst du dich nur fragen, ob du Fluent Forms länger als ein paar Jahre nutzen willst oder nicht. Das Plugin hat in der Premium-Version so ziemlich alles, was du jemals benötigen wirst.

Vorteile

  • Kein Features-Wahnsinn, sondern in jedem Tarif alles enthalten
  • Free Version ist bereits mächtig und die Premium-Version nicht zwingend notwendig
  • Einfacher Drag-and-drop Editor für Formulare

Nachteile

  • Lifetime-Lizenz ist teuer und lohnt sich nur auf viele Jahre gerechnet

3. Gravity Forms

Der Gravity Forms Editor
Der Gravity Forms Editor
  • Funktionen: Drag-and-drop Builder, Conditional Logic, mehrseitige Formulare, E-Commerce Features
  • Speziell: Certified Dev Add-ons
  • Preis: Ab ca. 60 bis 260 US-Dollar im Jahr

Bei Gravity Forms ist zunächst einmal der Drag-and-drop-Builder wirklich gut gelungen. Nicht nur, dass er sich nahtlos in das WordPress Dashboard integriert, er erlaubt es dir zudem, schnell und direkt Formulare zusammenzubauen. Diese können sogar mehrere Seiten haben und besitzen eine Möglichkeit, dass Nutzer bisherige Einträge für später speichern dürfen. Conditional Logic darf dabei selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen, sodass bestimmte Felder für gewisse Besucher ein- oder ausgeblendet werden können. Gravity Forms hat noch massenhaft weitere Features, die du dir auf der Website entsprechend ansehen kannst. Hier alles aufzuzählen, wäre absurd.

Was allerdings noch klar gesagt werden muss, ist, dass Gravity Forms seine Add-ons nach dem jeweiligen Tarif staffelt. Das kann nervig sein, weil du für bestimmte Integrationen unter Umständen Geld ausgeben musst. Während beispielsweise reCAPTCHA oder Mailchimp in allen Tarifen enthalten sind, gibt es Anbindungen zu Dropbox oder PayPal erst ab dem Pro-Tarif und wer noch komplexere Kombinationen sucht, benötigt dann zwangsläufig das Elite-Abonnement. Mir gefällt diese Art von Einschränkung nicht so gut, da hier bestimmte Funktionen hinter einer Paywall versteckt werden. Mach dir darüber also vorher Gedanken, falls du etwas davon benötigst.

Vorteile

  • Super simpler Drag-and-drop Builder für allerlei Formulare
  • Integriert sich toll in das WordPress Dashboard

Nachteile

  • Es gibt eine Paywall für bestimmte Anbindungen und Funktionen

4. Ninja Forms

Der Ninja Forms Editor
Der Ninja Forms Editor
  • Funktionen: Formulare per Drag-and-drop, Uploads sowie Zahlungsformulare u.v.m.
  • Speziell: Add-ons als Funktionserweiterungen
  • Preis: Kostenlos oder Pro ab .ca 50 bis 300 US-Dollar im Jahr

Ninja Forms bezeichnet sich selbst als vermeintlich einfachste Lösung, die zu Einhundertprozent anfängerfreundlich ist. Das trifft durchaus zu, wie ich finde, denn das Plugin ist wirklich besonders eingängig designt worden. Egal auf welchem Wissenstand du in Bezug auf WordPress bist, mit Ninja Forms gelingen dir Formulare im Handumdrehen. Die Grundlagen klickst du dir dabei einfach zusammen und greifst dafür auf entsprechende Vorlagen zurück, die schnell angepasst werden können. Benötigst du dann doch mal etwas mehr z. B. Uploads oder Zahlungsformulare ist auch das mit Ninja Forms problemlos realisierbar.

Das Zahlungsmodell ist bei Ninja Forms dezent anders und interessant gelöst. Die Tarife unterscheiden sich zunächst einmal ganz klassisch in der Anzahl an Domains, auf denen Ninja Forms genutzt werden darf. Das kennst du bestimmt schon von anderen WordPress-Plugins. Spannend ist hier die Idee, dass eine bestimmte Anzahl an Add-ons bereits inklusive sind. Außerdem gibt es je nach Tarif unterschiedlich viel Rabatt auf weitere Add-ons. Die Erweiterungen sind dabei Integrationen von Newsletter-Systemen oder Zahlungsanbietern. Also alles, was über die Formulare selbst hinausgeht oder diese eben noch einmal erweitert. Das ist ungewohnt gelöst und dürfte nicht jedem gefallen. Ich finde die Idee aber relativ gut. Vor allem, weil ich in der Theorie so nur für tatsächlich genutzte Features zahlen muss und nicht pauschal für alles, selbst wenn ich es nicht verwende.

Vorteile

  • Bezahlmodell erlaubt nur das zu bezahlen, was auch gebraucht wird, was eine interessante Lösung ist
  • Standardumfang reicht für viele Zwecke bereits aus
  • Kinderleichte Formularerstellung auch ohne viel WordPress-Wissen

Nachteile

  • Preismodell ist von der Idee gut, kann aber kostspielig werden, wenn du viele Add-ons benötigst

5. Formidable Forms

Der Formidable Forms Editor
Der Formidable Forms Editor
  • Funktionen: Formulare via Drag-and-drop Builder, Rechner und Quizze
  • Speziell:  Viele Funktionen abseits klassischer Formulare
  • Preis: Kostenlos oder Pro ab ca. 80 US-Dollar bis 600 US-Dollar im Jahr

Das WordPress-Plugin Formidable Forms verkündet gleich zu Beginn, dass es weitaus mehr als nur ein Formular Plugin mit Drag-and-drop Builder ist. Es möchte mehr bieten, etwa Quiz-Spiele oder selbsterstellte Rechner. All das wird über die entsprechenden Formularfelder realisiert. Von Umfragen über Quizfragen hin zu Kalkulatoren und vielen weiteren Funktionen kannst du also so ziemlich alles umsetzen. Das ist praktisch, wenn du eben mehr als ein Kontaktformular oder Registrierungsformular benötigst und beispielsweise einen Preisrechner für deine Website erstellen willst.

Um den eh schon massiven Funktionsumfang noch zu erweitern, gibt es auch bei Formidable Forms entsprechende Add-ons. Die bringen dann eine Geolocation, SMS Votings oder User Tracking hinzu. Bezahlformulare mit Stripe, PayPal und Co sind ebenso realisierbar wie klassische Newsletter-Integrationen mit MailChimp. Ich würde fast sagen, dass Formidable Forms mit zu den mächtigsten Formular Plugins für WordPress gehört. Wenn du also viel mit Formularen arbeitest und auch komplexere Funktionen sehr einfach umsetzten willst, ist Formidable Forms genau richtig.

Vorteile

  • Sehr mächtiges Formular Plugin, welches weit über die Standard-Features hinausgeht
  • Viele verschiedene Formulare möglich, inklusive Vorlagen
  • Auch Preisrechner oder Quiz-Spiele sind hier realisierbar

Nachteile

  • Preise entscheiden darüber, welche Features genutzt werden dürfen und welche nicht

6. Everest Forms

Everest Forms Editor
Everest Forms Editor
  • Funktionen: Formulare für nahezu alles, Vorlagen, E-signature, Conditional Logic
  • Speziell: Kostenlose Version bereits sehr umfangreich
  • Preis: Kostenlos und Pro ab ca. 70 bis 300 US-Dollar im Jahr

Auch Everest Forms überzeugt mit einem soliden Drag-and-drop Form Builder, wie es mittlerweile üblich ist. Außerdem gibt es passend dazu eine große Bibliothek an Vorlagen, die schnell und einfach übernommen werden können. Auf diese Weise sparst du dir das Zusammenbasteln vieler Standardformulare, indem du dafür auf eines der vorgefertigten Templates zurückgreifst. Abgeschickte Formulardaten werden direkt innerhalb von WordPress sichtbar, weshalb dir nichts mehr verloren gehen wird. Eine Limitierung bei der Anzahl gibt es übrigens nicht, Everest Forms kann so viele Formulare erstellen, wie du gerade benötigst. Die Formulare selbst werden zudem ohne Nachladen der Seite abgeschickt, wie sich das heutzutage gehört.

Everest Forms ist zudem kostenlos, kann aber wie fast alle WordPress-Plugins über eine Premium-Version erweitert werden. Wer zahlt, bekommt also noch ein wenig mehr. Das reicht von Formularen für das Einreichen von Beiträgen, über Zahlungs- und Marketingintegrationen, bis zu selbst erstellen Registrierungsformularen, damit sich Nutzer bei dir im Blog entsprechend anmelden dürfen. Da ist vieles möglich, wobei die grundlegende Funktionalität von Everest Forms wie erwähnt erst einmal kostenlos bleibt.

Vorteile

  • Kostenlose Version ermöglicht nahezu alles, was gängige Formulare benötigen
  • Viele Funktionen sind sehr sauber und direkt in das WordPress Dashboard integriert und erfordern daher keine Umwege

Nachteile

  • Keine bekannt

7. Quform2

Quform2 von CodeCanyon
Quform2 von CodeCanyon
  • Funktionen: Einfache Formulare, Quizze und Umfragen
  • Speziell: Niedrige Kosten
  • Preis: Ca. 30 bis 145 US-Dollar pro Website

Was mir an Quform2 wirklich ausgezeichnet gefällt, ist, dass du hier keine laufenden Kosten hast und der Preis auch allgemein eher niedrig gehalten ist. Die meisten WordPress Formular Plugins gibt es ausschließlich im Abonnement. Das ist bei Quform2 ganz anders. Dies ist ein Einmalkauf über den Marktplatz von Envato. Entweder in der normalen Version oder eben in der erweiterten. In Sachen Features unterstützt Quform2 beispielsweise das unsichtbare reCAPTCHA, beherrscht die WordPress „Conditional logic“, kann automatische Antworten senden und besitzt verschiedene Elemente, die zum Formular hinzugefügt werden können.

Am Ende ist Quform2 kein umfangreicher Form-Builder wie andere Plugins aus dieser Liste, was dir vorab klar sein sollte. Dafür ist Quform2 aber ein günstiges Leichtgewicht für Formulare. Was für Formulare dabei möglich sind, wird auf der Produktseite als Live-Demo präsentiert. Umfragen, Registrierungen und Kontaktformulare sind jedenfalls kein Problem. Nicht im selben Umfang wie bei den großen Plugins in diesem Bereich, doch manchmal braucht es auch keine aufgeblähte Lösung für den Erfolg.

Vorteile

  • Einmalkauf statt teures Abonnement
  • Alle Formulare, die im Alltag benötigt werden, sind problemlos mit Quform2 realisierbar

Nachteile

  • Funktionsumfang im Vergleich mit anderen Formular Plugins für WordPress etwas eingeschränkt

8. Elementor Formular Widget

Elementor Form Widget
Elementor Form Widget
  • Funktionen: Kontaktformular und einfache Formularfelder
  • Speziell: Gewohnte Technik von Elementor
  • Preis: In Elementor Pro enthalten, ab 59,00 US-Dollar im Jahr

Wer keine Lust oder kein Geld hat, um sich nur für die Formulare ein weiteres Plugin zu kaufen, der kann eventuell auf den Page Builder Elementor zurückgreifen. Ist dieser im Einsatz, sind Formulare innerhalb von WordPress nämlich gar kein Problem mehr. Das Form-Widget von Elementor macht es möglich. Dieses erlaubt es dir nämlich ebenso leicht Formulare zu erstellen, wie du alles andere mit Elementor kreieren kannst. Das heißt, dass du auf ein weiteres teures WordPress Formular Plugin getrost verzichten kannst, wenn du Elementor bereits nutzt.

Die Formulare, die du mit Elementor erstellst, sind am Ende sehr umfangreich, aber natürlich nicht ganz so mächtig wie mit einem Plugin für diese Zwecke. Das liegt auch an den Schnittstellen, die andere Plugins teilweise zur Verfügung stellen. Bei Elementor ist zwar viel machbar, am Ende erkennst du dann aber doch recht klar die Grenzen des Möglichen. Das ist jedoch egal. Die Wahrheit ist: Für viele Formulare reicht Elementor bereits aus. Vor allem dann, wenn es nur um einfache Kontaktformulare geht.

Vorteile

  • Im Elementor Page Builder enthalten
  • Ausreichend für alle gängigen Standardformulare

Nachteile

  • Keine komplexen Anbindungen möglich
  • Nur mit Elementor Pro

9. Divi Formular Modul

Elegant Themes Divi Formular
Elegant Themes Divi Formular
  • Funktionen: Einfache Formulare
  • Speziell: Gewohnte Technik vom Divi Theme
  • Preis: In Divi enthalten, 89,00 US-Dollar im Jahr

Was der Elementor Page Builder kann, möchte das Divi Theme natürlich ebenfalls bieten. Mit dem Divi Formular Modul ist genau das der Fall. Hiermit werden in Divi problemlos und schnell Formulare erstellt, die dann auf jeder WordPress-Seite und in jedem Beitrag eingefügt werden können. Eben ganz genauso wie alle anderen Module. Auf dieselbe Weise wird das Modul dann auch bearbeitet. Du benötigst dir also keine Sorgen machen, dass es etwas anders funktioniert. Alles ist so, wie es bei jedem Modul in Divi gehandhabt wird.

Wie zuvor, solltest du hier aber keine Wunder erwarten. Natürlich bietet das Divi Formular Modul nicht derart komplexe Möglichkeiten, wie das bei den entsprechenden WordPress Formular Plugins der Fall ist. Doch dafür kostet es auch kein zusätzliches Geld, sondern ist in Divi bereits enthalten. Das solltest du dir immer vor Augen führen, wenn du einen Vergleich startest. Für einfache Kontaktformulare und etwas mehr reicht aber auch das Divi Formular Modul bereits aus. Und wenn du schon Divi lizenziert hast, kostet dich das Ganze keinen Cent.

Vorteile

  • Wer Divi hat, hat auch das Formular Modul
  • Reicht für alle gängigen Standardformulare in WordPress

Nachteile

  • Komplizierte Formulare sind hiermit nicht möglich

10. Jetpack Form Block

Jetpack Form Blocks
Jetpack Form Blocks
  • Funktionen: Kontaktformular, Registrierung, Feedback und einige andere Formulare
  • Speziell: Teil der Jetpack Plugin-Sammlung
  • Preis: Kostenlos und ab ca. 5 Euro im Monat

Jetpack ist eine Art Plugin-Sammlung von Automattic, den Entwicklern von WordPress. In Jetpack sind viele Funktionen enthalten und diese können oft sogar einzeln hinzugebucht werden. Von Sicherungen bis Security Scans ist alles vertreten und auch Jetpack Forms ist standardmäßig mit dabei. Der Formularblock für den Block-Editor lässt sich freischalten, indem du das Kontaktformular innerhalb von WordPress aktivierst. Fortan ist der neue Block verfügbar und kann eingesetzt werden. Das Formular von Jetpack hat dabei verschiedene Vorlagen. Darunter sind das Kontaktformular, die Newsletter-Anmeldung, eine Registrierung, ein Formular für Termine und Feedback.

Im Verlauf kannst du festlegen, wohin das Formular gesendet werden soll und welchen Betreff es hat. Der Formularblock selbst ist dabei eine individuelle Blockart, welche wiederum andere Blöcke in sich trägt. Im Block ist jedes Feld des Formulars daher eine Art Child Block. Die weiteren Möglichkeiten sind bei Jetpack Forms aber stark begrenzt. Es gibt zwar eine Newsletter-Integration von Creative Mail und eine CRM-Integration mit Jetpack CRM, doch abseits dessen ist nicht allzu viel zu erwarten. Jetpack Forms ermöglicht dir also eher einfache Formulare, keine komplex angelegten und stark individualisierte Lösungen.

Vorteile

  • Schnell und einfach nutzbar, dank Jetpack
  • Nativ im WordPress Block-Editor zu verwenden

Nachteile

  • Keine großen Erweiterungsmöglichkeiten

11. Contact Form 7

Contact Form 7 Formulareditor
Contact Form 7 Formulareditor
  • Funktionen: Schnelle und einfache Formulare
  • Speziell: Besonders performant und leichtgewichtig
  • Preis: Kostenlos

Es gibt vermutlich kaum ein bekannteres Formular Plugin für WordPress als Contact Form 7. Das liegt unter anderem daran, dass die Erweiterung schon seit einer Ewigkeit verfügbar ist und eine der Ersten ihrer Art war. Noch dazu ist Contact Form 7 wirklich gut, indem was es versucht. Das Plugin ist nicht umsonst auf über fünf Millionen Blogs aktiviert. Selbiges hat auch damit zu tun, dass das WordPress Formular Plugin kostenlos verfügbar ist. Besser noch, es gibt sogar Contact Form 7 Erweiterungen von Drittentwicklern und viele Premium Themes haben bereits Styles und Funktionen für Contact Form 7 integriert. Kurzum hat sich die Erweiterung als eine Art Standard für Formulare innerhalb von WordPress etabliert und durch den langen Support auch viel Vertrauen aufgebaut. Es funktioniert einfach schon seit vielen Jahren.

Ferner ist Contact Form 7 wohl eines der anfängerfreundlichen Formular Plugins für WordPress. Einmal installiert, gibt es sofort ein Standardformular, welches kinderleicht integriert werden kann. Du benötigst hier also wirklich keinerlei Vorwissen oder Erfahrung. Wer mehr möchte, kann sich dank hervorragender Dokumentation problemlos einarbeiten, um etwa ein Quiz zu erstellen oder Upload-Formulare zu erzeugen. Was modernen Anwendern fehlen wird, ist ein Drag-and-drop Interface wie bei den Page Buildern oder anderen hier vorgestellten Formular Plugins. Contact Form 7 ist diesbezüglich etwas altmodisch, aber eben solide und gut supportet. Da muss jeder selbst entscheiden, was ihm am Ende lieber ist.

Vorteile

  • Funktioniert direkt nach der Installation mit einem Standardformular
  • Wer möchte, darf auch komplexere Formulare erzeugen

Nachteile

  • Kein Drag & Drop Formular Builder, stattdessen ist viel klassische Handarbeit gefragt
  • CSS- und HTML-Kenntnisse sollten vorhanden sein, um eigene Formularen entsprechend anzupassen.

12. FormCraft

Formcraft Editor
Formcraft Editor
  • Funktionen: Schnelle Formulare erstellen, mit oder ohne Vorlage
  • Speziell: Add-ons steuern bestimmte Zusatzfunktionen
  • Preis: Kostenlos und 35 US-Dollar als Premium Plugin

FormCraft ist ein weiterer drag-and-drop Form Builder für WordPress, mit dem du sehr einfach und schnell die unterschiedlichsten Formulare für deine Website erstellen kannst. Dazu hat FormCraft verschiedene Vorlagen bzw. Templates integriert, die den Einstieg besonders leicht gestalten. Du fängst also entweder komplett selbst an oder baust ein neues Formular auf Basis einer bereits erstellten Vorlage. Den Form-Builder empfinde ich als besonders angenehm, weil er schnell reagiert, nicht überladen wirkt und einfach zu bedienen ist. Das ist natürlich eine subjektive Aussage, aber mir gefällt er im direkten Vergleich mit ähnlichen WordPress Formular Plugins wirklich mit am besten.

Für das Plugin selbst gibt es wie üblich einige Add-ons, um bestehende Service zu integrieren. Ein Teil dieser Add-ons ist kostenlos verfügbar, die anderen kosten um die 20 US-Dollar. Auch das klappt übrigens direkt aus dem Dashboard von WordPress heraus, da hier bereits alle Add-ons angezeigt werden. Checkouts oder selbst erstelle Kalkulatoren sind ebenfalls möglich. Alles in allem ein aufgeräumtes und sauber programmiertes Plugin mit auffallend guter Performance. Außerdem gibt es das WordPress Formular Plugin zunächst einmal als Einmalkauf über Envato. Alles sehr fair, durchdacht, super zu bedienen und daher eine klare Empfehlung.

Formcraft Formulare und Analytics
Formcraft Formulare und Analytics

Vorteile

  • Kostenlos, bereits gut und einfach nutzbar
  • Besonders performant und eingängig zu bedienen
  • Add-on-System mit einzelnen Erweiterungen ist gut durchdacht und angenehm gelöst

Nachteile

  • Keine bekannt

13. NEX-Forms

Der fabelhafte NEX-Forms Editor
Der fabelhafte NEX-Forms Editor
  • Funktionen: Formulare, Quizze, Umfragen, Zahlungen u.v.m.
  • Speziell: Add-ons kostenlos verfügbar
  • Preis: Ca. 40 US-Dollar

Zum Ende hin möchte ich dir gerne noch NEX-Forms vorstellen. Das mag nicht allzu bekannt sein und ist damit weniger populär, doch das heißt natürlich nicht, dass NEX-Forms komplett uninteressant ist. Das eher kleine Plugin ist in Wahrheit nämlich gar nicht so klein, zumindest wenn ich mir die Features ansehe. Zusammengestellt werden die Formulare dabei allerdings etwas ungewöhnlich. Das Ganze sieht fast schon wie eine Art Photoshop aus, mit dem gekachelten Hintergrund.

Schlussendlich ist der Editor von NEX-Forms sehr mächtig und umfangreich, aber dadurch auch alles andere als einfach oder eingängig zu bedienen. Er ist etwas fummelig und bedarf Eingewöhnung, bevor eigene Formulare erstellt werden können. Die Einträge werden dafür allesamt gespeichert und Uploads wie Analytics sind ebenfalls schon enthalten. Add-ons kosten 20 US-Dollar, sind aktuell aber wohl alle komplett kostenlos zu bekommen. Für mich ist NEX-Forms eines dieser WordPress Formular Plugins, die zu viel wollen und deshalb nichts so richtig perfekt machen. Es ist zwar alles mit dabei, doch nahezu jede Erweiterung aus unserer Liste funktioniert eingängiger als NEX-Forms.

Vorteile

  • Geringer Preis und viele Funktionen sind bereits mit dabei
  • Die Add-ons gibt es derzeit kostenlos als Download
  • Regelmäßige Updates sichtbar

Nachteile

  • Wirkt etwas lieblos umgesetzt und ist dazu noch unnötig komplex aufgebaut

14. Thrive Leads

Thrive Leads Formular Editor
Thrive Leads Formular Editor
  • Funktionen: Formulare, Newsletter, Leads
  • Speziell: Perfekt in Thrive Themes integriert
  • Preis: 97 US-Dollar jährlich

Fast hätte ich Thrive Leads vergessen. Das Plugin ist eine Lead-Maschine, ähnlich wie FluentCRM. Das Hauptaugenmerk liegt mehr bei Newsletter-Leads als bei Kontaktformularen.

Vorteile

  • Falls du eine Thrive-Mitgliedschaft besitzt, hast du das Leads-Plugin kostenlos dabei.

Nachteile

  • Nicht unbedingt die schlankeste Lösung.

15. Bonus: Kadence Blocks Formular

Der Kadence Blocks Formular-Block.
Der Kadence Blocks Formular-Block.
  • Funktionen: Formular mit Integrationen
  • Speziell: Für alle Kadence-Nutzer schon enthalten
  • Preis: Kostenlos

So gut und umfangreich die vorgestellten Formular-Plugins auch sind. Meist benötige ich einfach nur ein schnelles Formular, ohne viel Schnickschnack.

Genau da kommt der Formular-Block der Kadence Blocks Sammlung zum Einsatz. Natürlich immer im Gespann mit meinem Lieblings-Themes Kadence.

Es ist sogar die Integration mit den folgenden Mailern möglich:

Ist dein Dienst nicht dabei, nutze einfach WebHooks.

Keine Shortcodes notwendig, die erstellst und editierst das Form direkt im Gutenberg-Editor.

Vorteile

  • Sehr schnelles Formular
  • Es muss kein zusätzliches Plugin installiert werden, wenn Kadence Blocks genutzt wird
  • Integrationen für die wichtigsten Newsletter-Dienste

Nachteile

  • Kein aufwendiger Editor

WordPress Formular Plugin vs. Form Builder

Wenn du dich für ein WordPress Formular Plugin entscheidest, musst du dir zunächst eine wichtige Frage stellen. Möchtest du lediglich ein einfaches Kontaktformular erstellen oder planst du umfangreiche Formulare verschiedenster Art anzubieten? Willst du eventuell sogar ein Quiz oder ein Upload-Formular für deine Nutzer bereitstellen? Je nach Aufgabe sollten dann unterschiedliche Erweiterungen zum Einsatz kommen.

Für gewöhnliche Formulare empfehle ich dir ein eher einfaches WordPress Formular Plugin. Für alles andere benötigst du jedoch eines der WordPress Form Builder Plugins. Diese sind etwas umfangreicher und im Grunde genommen so etwas wie ein Page Builder, nur eben für Formulare. Genau wie du mit Elementor oder Divi also Seiten erstellen kannst, hilft dir das Form-Builder-Plugin bei der Erstellung entsprechender Formulare.

Hast du diese Frage für dich beantwortet, musst du dir nur noch eines der vielen verfügbaren Plugins aussuchen. Denn egal, ob es nur ein Formular Plugin für WordPress sein soll, es gibt davon eine ganze Menge. Die Features der Form Builder unterscheiden sich hingegen nur noch geringfügig voneinander. Überleg dir also schon vorher, auf welche Punkte du bei Formularen besonderen Wert legst. Danach sollte sich dann auch deine Wahl richten, denn die Standards beherrschen inzwischen fast alle Erweiterungen.

Kontaktformulare und die DSGVO

Für die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellt das Kontaktformular hingegen eine Herausforderung dar. Zwar könnte der gesunde Menschenverstand davon ausgehen, dass ein Besucher, der seine Daten angibt und an dich sendet, damit du ihn kontaktieren kannst, all das schon weiß, dem ist aber nicht so. Also müssen Nutzer, die dir schreiben wollen, erst einmal der jeweiligen Datenschutzbestimmung zustimmen.

Bestätige die Datenschutzbestimmungen mit dem Formular.
Bestätige die Datenschutzbestimmungen mit dem Formular.

Dafür bedarf es einer Checkbox im Formular, die nicht standardmäßig ausgewählt sein darf, weil das einem Opt-Out gleichen würde. Der Nutzer muss die Checkbox daher aktiv bestätigen (Opt-In), um den dort verlinkten Datenschutzbestimmungen zuzustimmen. Diese Datenschutzbestimmungen gehören fest zu deiner Website und müssen einen Abschnitt bezüglich der Kontaktaufnahme aufweisen.

Das gilt übrigens auch für etwaige Systeme, die den Spamschutz betreffen. ReCaptcha von Google ist eventuell problematisch und keine datenschutzfreundliche Lösung. Jedenfalls nicht, wenn du sichergehen willst, dass es später keinen Ärger gibt. Achte also darauf, dass du einen Hinweis zum Datenschutz mit in das Kontaktformular übernimmst.

Auswählen, was du wirklich brauchst

Am Ende heißt es vor allem nur das zu wählen, was tatsächlich benötigt wird. Die vielen WordPress Formular Plugins machen es dir nämlich sehr einfach, eine Erweiterung zu nutzen, die schlichtweg zu viel des Guten ist. Hat ein Plugin viele Features, wird das immer erst einmal als positiv wahrgenommen, doch es kann auch genau andersherum sein.

Je einfacher und minimaler eine Erweiterung für WordPress ist, desto weniger Ballast bringt sie mit. Hat der Entwickler alles richtig gemacht, läuft sie dadurch performanter und stellt ein geringeres Risiko für Sicherheitslücken dar. Ein WordPress Formular Plugin sollte also im Idealfall nur die Features besitzen, die du auch wirklich benötigst oder in Zukunft einsetzen willst.

Meine Auswahl sollte dir dabei geholfen haben, ein exakt passendes Formular Plugin für WordPress zu wählen. Meine drei Favoriten habe ich dir ganz oben ebenfalls herausgesucht. Welche Wahl du triffst, bleibt am Ende dir überlassen. Achte aber bitte darauf, dich nicht zu sehr von Features beeindrucken zu lassen und denke mehr daran, was du selbst für deinen Blog gerade unbedingt benötigst.

Viel Erfolg dabei und gutes Gelingen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert