Funktioniert SEO überhaupt noch? Die besten SEO-Strategien für 2026 und was Generative Engine Optimization damit zu tun hat

Funktioniert SEO überhaupt noch?

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Suchmaschinenoptimierung hat sich schon immer, seit ich denken kann, verändert. Einst reichte eine Ansammlung von populären Keywords im Footer einer Seite aus, um sie entsprechend hoch zu ranken. Dann kam die Zeit der Backlinks, in der Linkkauf der Weg zum Platz 1 bei Google war. Darauf folgte die Epoche der Google-Updates gegen Affiliate- und Nischenseiten. Und jetzt ist die künstliche Intelligenz gekommen, um zu bleiben. Und wieder einmal verändert sich in Sachen SEO fast alles.

Die besten SEO-Strategien für 2026 und was Generative Engine Optimization damit zu tun hat.

Die Frage ist nur, ob SEO im Jahr 2026 überhaupt noch funktioniert. Genau das möchte ich dir im folgenden Artikel erklären und SEO-Strategien erarbeiten, die auch in Zukunft noch funktionieren werden. Denn SEO ist nicht tot, SEO hat sich nur abermals weiterentwickelt. Worauf es in den folgenden Jahren ankommen wird und wie du dein Business und deine Website weiterhin erfolgreich optimierst, erfährst du in den folgenden Absätzen.

Eines bleibt allerdings unverändert: Du solltest auch weiterhin ein gutes WordPress-SEO-Plugin verwenden.

Was sich in der SEO-Landschaft zuletzt verändert hat

Besucherströme nach den AI-Overviews
Besucherströme nach den AI-Overviews

In der SEO-Landschaft hat sich vorwiegend eines verändert, nämlich das Hinzukommen des Faktors der künstlichen Intelligenz. Das ist für Suchmaschinenoptimierer zunächst allerdings nichts anderes als Platz null bei Google. Denn so wie die Direktantworten, erscheinen auch die KI-Ergebnisse, zumindest aktuell, lediglich vor bezahlten und gewöhnlichen Ergebnissen, also ganz oben.

Die wichtigsten Entwicklungen auf einen Blick:

  • Rückgang der Klickraten (CTR): Die organische Klickrate für die erste Position in den Suchergebnissen ist massiv gesunken. Studien zeigen Rückgänge von 18 % bis zu 58 %, wenn eine KI-Übersicht ausgespielt wird.
  • Anstieg von Zero-Click-Suchen: Nutzer erhalten ihre Antwort oft direkt in der KI-Box und besuchen die eigentliche Website nicht mehr. Der Anteil der Suchanfragen ohne Klick ist auf über 60 % gestiegen.
  • Entkopplung von Sichtbarkeit und Traffic: Während Impressionen (Sichtbarkeit) oft stabil bleiben oder steigen, brechen die tatsächlichen Klicks ein. Man spricht vom „Great Decoupling“.

Mit anderen Worten: Die KI bringt Ergebnisse hervor, die bei Google derzeit über allem stehen. Damit rutschen organische Ergebnisse natürlich noch weiter nach unten, als sie es ohnehin schon tun. Denn auch vor der KI wurden diese mit Direktantworten, Fragen- und Datenfeldern sowie weiteren Google-Tests immer mehr nach unten hin verbannt. Die klassischen Top 10 gibt es schon seit Jahren nicht mehr und Platz 1 bei Google bringt auch lange nicht mehr die Besucher, die er früher einmal brachte. So viel verändert hat sich also gar nicht.

Platz 1 bei Google ist im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung somit auch nicht mehr das Ziel. Es ging bereits die letzten Jahre eher um Platz Null. Und jetzt eben darum, in den KI-Antworten genannt zu werden, die diesem gleichzusetzen sind. Die Frage ist nur: Wie genau erscheint eine Website innerhalb der KI-Zusammenfassungen?

Optimierung auf KI-Zusammenfassungen statt SEO-Routine

Die Google KI-Übersicht
Die Google KI-Übersicht

Weil sich die SEO-Landschaft unweigerlich verändert hat, spreche ich nicht länger von Search Engine Optimization, sondern von Generative Engine Optimization. Statt SEO, heißt es nun GEO. Also Optimierung für generative KI-Systeme, nicht mehr für klassische Suchmaschinen. Letzteres hieß ohnehin nur, Google gerecht zu werden, da alle anderen Services keine ernst zu nehmende Rolle im Suchmaschinenmarkt spielen. Bis heute ist das so, auch wenn sich über Bing und Konsorten natürlich dennoch einige zusätzliche Besucher abgreifen lassen. Ernstzunehmende Konkurrenz waren die Alternativen, zumindest in Deutschland, jedoch nie.

Doch was unterscheidet die KI-Optimierung von klassischer Suchmaschinenoptimierung? Vor allem der starke Drang zur Individualität. Gibst du bei Google also folgendes ein: „Wie mache ich ein WordPress-Theme schneller“ zeigt Google dir daraufhin keine Websites mit entsprechenden Guides mehr an, sondern fasst selbst einen Guide mittels KI zusammen und verlinkt lediglich auf die genutzten Quellen oder verweist auf weitere Suchergebnisse.

Angereichert mit Stichpunkten, passenden Bildern und/oder YouTube-Videos, bekommst du so im Grunde das Beste aus allen Welten. Du suchst nicht mehr nach Websites, die dir dabei helfen, dein WordPress-Theme zu optimieren, sondern erhältst die Hilfe automatisch von allen Websites gleichzeitig, während Google dir den Content konsumfreundlich aufbereitet.

So funktioniert Generative Engine Optimization für deine Website

Für deine Optimierung bedeutet all das nichts anderes, als dass der User-Intent noch wichtiger wird. Hieß es früher drumherumreden, um Kontext zu erzeugen, geht es jetzt vor allem um Präzision. Content darf lang sein, muss dann aber auch Mehrwert schaffen und viel Wissen enthalten. Auch sollte alles definiert und genauer erklärt werden, denn diese Art von Inhalt lieben KIs zurzeit besonders und können sie besonders gut verwerten und empfehlen.

GEO content structure
GEO Content Structure

SEO wird damit zur Grundlage, um überhaupt sichtbar zu sein, während GEO deine Website in den Empfehlungen einer KI platziert. Ebenfalls bedeutsam ist der Wechsel von großem Suchvolumen hin zur nackten Relevanz. KI gibt dir das Potenzial, zehn wirklich interessierte Leser zu erreichen, statt hundert, die eigentlich etwas ganz anderes suchen. Suchintention ist jetzt alles. Genau, wie diese bestmöglich zu erfüllen.

Ein konkreter Tipp dazu: Denk deinen Content in Blockform. Sieh deinen Artikel also nicht einfach als spannenden Fließtext, sondern eher als Ansammlung von Blöcken, die jeweils präzise ein Thema behandeln, eine Frage beantworten oder eine Definition setzen. Und denk dabei auch unbedingt an semantische Zusammenhänge – die eigentliche Kunst beim Schreiben von hochwertigem Content. Denn Semantik bringt Sichtbarkeit.

Die Sache mit der Content-Creation als Inhaltslieferant

Doch wenn Google zum Inhaltslieferanten wird, noch dazu mit mehr oder minder kopierten Inhalten, denn die KI fasst vieles nur zusammen, erscheint das problematisch. Wer erstellt denn noch neue Inhalte, wenn Google sie mehr oder weniger selbst nutzt, um Besuchern die Antworten zu liefern? Schon die Sofortantworten haben Websites viel Traffic gestohlen.

Ganz so einfach ist die Sache jedoch nicht. Auch die Sofortantworten brachten Traffic, wenn du mit deiner Website die Quelle warst. Problematisch waren sie nur für diejenigen, die Fragen beantworteten, auf die Google selbst die Antwort wusste. Ähnlich ist es nun mit der Künstlichen Intelligenz.

Wichtig ist nur zu verstehen, dass du dort erscheinen musst, wo eine KI nicht ausreicht. Google fasst Inhalte zusammen, verlinkt aber weiterhin auf Quellen und sogar weiterführende Suchergebnisse (wo dann wieder die Platzierung, also SEO wichtig ist). Du bist damit nicht einfach Contentlieferant, sondern die Quelle. Und als solche musst du glaubwürdig sein und zusätzlichen Mehrwert nach dem Klick bieten. Also noch mehr Definitionen und Antworten.

ContentFlash und ChatFlash
ContentFlash und ChatFlash

Klassisches SEO darfst du niemals unterschätzen

Weil Googles KI-Zusammenfassungen aber auch automatisch auf Suchergebnisse verlinken, nicht immer direkt auf Websites, darf auch klassisches SEO nicht einfach vernachlässigt werden. Denn nach wie vor ist es wichtig, dass du dir eine Position ganz oben sicherst.

KI-Zusammenfassungen werden die klassische Suche ganz sicher revolutionieren und verändern, aber nie ersetzen. Vielmehr ist jetzt entscheidend, welchen Content du genau veröffentlichst. Nischenseiten und Produktseiten sind tot. Blogs zu platzieren wird in Zukunft über GEO und präzis formulierte Artikel laufen. Klassische Shops und Unternehmen hingegen, die keine klassischen KI-Themen behandeln, setzen am besten weiterhin auf SEO.

Außerdem ist es so, dass technische Hintergründe, also klassisches SEO, superwichtig werden. Denn auch KIs funktionieren, indem sie Inhalte scannen. Betreibst du keine Suchmaschinenoptimierung, existierst du in den Augen von Google und der künstlichen Intelligenz daher gar nicht oder bist zumindest nicht viel wert. Google zeigt in seinen KI-Zusammenfassungen nur das an, was SEO-technisch bestens optimiert wurde.

Werde zur vertrauenswürdigen Quelle

Es geht also darum, einen langen Atem zu beweisen. Es ist nun einmal so, dass künstliche Intelligenz gekommen ist, um zu bleiben. Doch ohne neue Inhalte, wird die KI nichts zusammenfassen, zeigen und empfehlen können. Von KI erstellte Inhalte werden langfristig keinen Mehrwert bieten. Eine KI schafft keine neuen Ansichten, Formen oder kreative Werke. Nur KI-Slop und das wird auf Dauer, nach der anfänglichen Faszination für das Neue, niemanden zufriedenstellen.

Außerdem gibt es nach wie vor Bereiche, in denen eine KI versagt. Kaufentscheidungen zum Beispiel oder ganz gezielte Fragen auf lokaler Ebene. Auch Fachthemen, die eine umfangreiche Recherche erfordern, werden kaum sinnvoll von KIs beantwortet.

Wieder einmal ist daher Umdenken gefragt. Wer von Inhalten lebt, muss sich entscheiden, was er veröffentlicht. Denn Inhalte, die eine KI selbst beantworten kann, sind langfristig nicht erfolgreich. Damit kann gesagt werden, dass KIs die Suchintention nur noch wichtiger machen, als sie ohnehin schon war. Kurz gesagt: Werde zur vertrauenswürdigen Quelle, wenn du weiterhin mitspielen möchtest.

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