Affiliate Marketing

Was ist Affiliate Marketing? Online Geld verdienen

Nach wie vor ist das Affiliate-Marketing einer der relevantesten Wachstumstreiber im Online-Marketing-Mix der Unternehmen. Auf der anderen Seite bietet Affiliate Marketing für Betreiber von Websites oder Blogger gute Möglichkeiten, eine starke Einnahmequelle zu generieren.

Dafür musst du dich aber mit den Regularien und Prinzipien des Affiliate Marketings genau vertraut machen. Im folgenden Artikel erfährst du alles Wissenswerte darüber, wie du Empfehlungsmarketing betreibst.

Was ist Affiliate Marketing?

Viele setzen Affiliate Marketing mit passivem Einkommen gleich.

Irgendwann, nach vielen Jahren sehr harter Arbeit ist dem vielleicht auch so. Lasse dich dadurch aber nicht blenden, du wirst am Anfang mehr als vier Arbeitsstunden pro Woche dafür benötigen!

Affiliate Marketing ist Empfehlungsmarketing.

Affiliate Marketing Definition

Die Idee dahinter ist, dass du die Produkte anderer Leute bewirbst, oft über ein Affiliate-Netzwerk, und eine Provision verdienst, wenn die Leute dank deines Marketings tatsächlich etwas beim Merchant kaufen.

Empfehlungsmarketing basiert auf einer Umsatzbeteiligung.

Also, lass uns in meinen Affiliate Marketing Guide eintauchen.

Wie funktioniert Affiliate Marketing?

Beim Affiliate Marketing dreht sich alles um die so bezeichneten Partnerprogramme. Hierbei handelt es sich um eine Art virtuelles Vertriebsnetzwerk zwischen Merchants (Unternehmen) und Webseitenbetreiber (Affiliates). Affiliate Marketing ist mittlerweile weit verbreitet und eine der beliebtesten Methoden, um im Internet als Betreiber einer eigenen Website Geld zu verdienen.

So funktioniert Affiliate Marketing
So funktioniert Affiliate Marketing

Der Webseitenbetreiber, also der Affiliate, bindet dabei Werbemittel, wie zum Beispiel Banner oder Text-Links, von Produkten oder Dienstleistungen auf seiner Website ein. Klickt dann ein Website-Besucher auf das eingebundene Werbemittel, wird dieser auf die Merchant-Website weitergeleitet. Entscheidet er sich dort zu einem Kauf (Sale) oder führt eine andere Aktion aus, wie etwa der Eintrag in einen Newsletter (Lead), zahlt dir das von dir beworbene Unternehmen eine Provision für die erfolgreiche Vermittlung von Kunden.

In den Werbemitteln, die du auf deiner Website als Affiliate einbindest, wird dabei eine so bezeichnete Affiliate-ID eingebaut. Dadurch kann exakt nachverfolgt werden, ob du mit einer Weitervermittlung am Kaufprozess mitgewirkt hast und daher Anrecht auf eine entsprechende Provision hast.

Diese Zuordnung wird als Tracking bezeichnet. In der Praxis kommen hierbei verschiedene Lösungen zum Einsatz.

Diese Tracking-Modelle werden genutzt

Damit ein Verkauf (Sale) dem Affiliate-Marketer zugewiesen werden kann, wird eine Tracking-Technik benötigt. Anschließend zeige ich dir die vier wichtigsten Tracking-Möglichkeiten:

Cookie Tracking

Bei dieser Tracking-Variante wird die Nachverfolgung mittels Cookies realisiert. Kommen diese Cookies im Affiliate-Marketing zum Einsatz, enthalten die Dateien zusätzliche Informationen über den Publisher, der für die Kontaktvermittlung verantwortlich ist. Dadurch kann der Affiliate explizit identifiziert werden, sodass er seine Vergütung korrekt erhält. Allerdings werden Cookies immer clientseitig gespeichert.

Session Tracking

Bei dieser Tracking-Methode wird eine automatisch generierte Session-ID über versteckte Formularfelder (POST-Methode) oder über die URL (GET-Methode) an die Besucher einer Händler-Website vergeben. Auch der Affiliate, der den Kontakt oder einen Kauf vermittelt hat, erhält in diesem Fall eine solche Session-ID. Dadurch können die Unternehmen die getätigten Kundenaktionen und den daraus resultierenden Provisionsanspruch dem jeweiligen Publisher konkret zuordnen.

Tracking Pixel

In diesem Fall integrieren die von einem Publisher beworbenen Unternehmen in der Regel ein 1×1 Pixel großes Bild (GIF-Format) in den jeweiligen HTML-Code des Werbemittels ein. Klickt ein Besucher deiner Website auf das Werbemittel und tätigt eine vergütete Aktion, wird automatisch der Tracking Pixel aufgerufen. Durch beispielsweise einen Cookie werden dann weitere Tracking-Daten übermittelt, die für die Zuordnung der Kundenaktion zum Affiliate wichtig sind.

URL Tracking

Der vermittelnde Affiliate wird durch bestimmte IDs oder Parameter, die in einem speziellen Link untergebracht sind, identifiziert. Es handelt sich hierbei um die einfachste Form des Trackings. Die Unternehmen sehen auf diese Weise sofort, welcher Affiliate-Partner für eine zu vergütende Kundenaktion die Provision erhält.

Diese Vergütungsmodelle werden beim Affiliate Marketing angeboten

Affiliate-Marketing kann als ein erfolgsbasiertes bzw. erfolgsabhängiges Marketing-Modell definiert werden. Das bedeutet für die Abrechnung: Als Affiliate erhältst du von deinem Kooperationspartner (Merchant) eine Vermittlungsprovision. Die folgenden Abrechnungsmethoden zählen zu den etabliertesten Vereinbarungen.

Vergütungsmodelle werden auch als Provisionsmodelle bezeichnet.

Pay-per-Sale (Pay-per-Order) – Der Standard

Dies stellt die bekannteste Variante im Affiliate Marketing dar. Die Abrechnung erfolgt hierbei nach erfolgreicher Vermittlung eines Kunden. Eine Vergütung erhältst du immer dann, wenn einer deiner Website-Besucher über ein Banner, einen Affiliate-Link oder ein anderes Werbemittel auf die Merchant-Website weitergeleitet wird und dort eine Bestellung aufgibt respektive ein Produkt kauft. Je nach Vereinbarung erhältst du dabei eine prozentuale Provision oder einen Fix-Betrag. Auch Mischformen sind mittlerweile fest etabliert. Kauft der Kunde nicht sofort, erhältst du bei vielen Partnerprogrammen für die Vermittlung ebenfalls eine Provision. Möglich machen dies Cookies, durch die der jeweilige Produktlink über einen gewissen Zeitraum seine Gültigkeit bewahrt.

Pay-per-Click

Hierbei handelt es sich um die Standard-Variante aus der Anfangszeit des Affiliate Marketings. Abgerechnet wird dabei bereits der Klick auf das Werbemittel, wobei die Klickpreise vergleichsweise gering ausfallen.

Pay-per-Click-out

Bei dieser Abrechnungsmethode muss der weitervermittelte Besucher auf der Merchant-Website mindestens noch einen zusätzlichen Klick (hier: Click out) tätigen.

Pay-per-Lead

Hier fließt die Provision bei einer Kontaktaufnahme durch den Kunden. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn er Informationsmaterialien anfordert oder ein Kontaktformular ausfüllt.

Pay-per-Link

Diese Variante wird in erster Linie bei Advertorials oder Sponsored Posts genutzt. Verlinkt zum Beispiel ein Blogger oder ein Website-Betreiber in redaktionellen Beiträgen einen Artikel des Merchants, erhält er eine einmalige Provision.

Pay-per-Install

Hierbei handelt es sich um eine besondere Variante des Pay-per-Sale-Prinzips. Vergütet wird hierbei die erstmalige Installation einer Software.

Pay-per-Sign-up

Du bekommst in diesem Fall dann eine Provision, wenn sich der User auf der Homepage oder im Shop des Merchants anmeldet. Damit stellt diese Variante eine spezielle Form des Pay-per-Lead-Modells dar.

Lifetime-Vergütung / Recurring

Diese Vergütungsart hat sich vor allem bei Merchants etabliert, die Abonnements anbieten. Genauso lange wie der Kunde dem Merchant treu bleibt, erhältst du auch eine Provision. Du erhältst also sowohl eine Vergütung beim Erstabschluss als auch bei jeder weiteren Vertragsverlängerung.

Mit Recurring kannst du dir einen stetig wachsenden Verdienst aufbauen, der auch nach Jahren ohne Zutun noch Provisionen erbringt. Diese Form sollte zumindest einen Teil deiner Affiliate-Einnahmen ausmachen.

Werbemittel im Affiliate Marketing

Sowohl die unzähligen Partnerprogramme an sich als auch die Affiliate-Netzwerke stellen dabei in der Regel eigene Werbemittel für die Publisher zur Verfügung. Du solltest dir nicht direkt das erstbeste Werbemittel auswählen, sondern gezielt die Vor- und Nachteile der einzelnen Werbemittel gegenüberstellen. Nicht alle präsentieren sich sehr auffällig, manche betonen zu stark den Werbezweck, andere überzeugen durch einen dynamischen Aufbau, beinhalten dafür aber Problempotenzial im Hinblick auf den Datenschutz. Der wichtigste Aspekt für einen Affiliate ist aber natürlich, wie viele Einnahmen er durch das jeweilige Werbemittel erzielen kann.

Dies sind die relevantesten Werbemittel im Affiliate Marketing

  • Textlinks: beliebteste Variante, auf harte Verlinkungen solltest du aber verzichten
  • Banner: bei guter Gestaltung sehr aufmerksamkeitsstark
  • Widgets: verbergen mitunter hervorragend den Werbecharakter
  • HTML-Banner: große Kreativität möglich, aber es kann zu Problemen mit dem Datenschutz kommen
  • kontextsensitive Werbemittel: zählen zu den wichtigsten Trends der vergangenen Jahre
  • Flash Layer: schon ein wenig antiquiert, werden nicht mehr von allen Browsern unterstützt und verlangsamen die Website
  • Pop-Ups: werden immer noch genutzt, nerven aber und sind nicht mehr zeitgemäß
  • Microsites: noch nicht stark verbreitet, sollte ruhig mal ausprobiert werden
  • dynamische Werbemittel: sind beliebt als Gegenentwurf zu statischen Werbemitteln, werden aber nicht von allen Partnerprogrammen angeboten.
  • Videos: erfreuen sich immer weiter steigender Beliebtheit, werden noch nicht von allen Partnerprogrammen angeboten
  • CSV-Daten: bietet diverse Produktdaten, aber sehr anspruchsvoll in der Umsetzung
  • Suchboxen: nicht sehr beliebt, Einbindung gestaltet sich kompliziert
  • Formulare: ergeben vor allem bei Pauschalreisen oder Versicherungen Sinn, Einbindung über iframes ist allerdings datenschutzrechtlich bedenklich

Wie kann ich als Affiliate starten?

Der Anfang ist immer deine Kreativität, oder genauer gesagt das Content-Marketing.

Du musst in irgendeiner Form Inhalte erstellen, die deine Audienz anziehen. Das kann ein Blog sein, ein YouTube-Kanal, ein Podcast oder ein Newsletter.

Der Standard ist natürlich der WordPress-Blog. Sicher auch heute noch die langlebigste Form des Content-Marketings.

YouTube bietet einen schnelleren Start und mehr Wachstum, allerdings kann nicht jeder gelassen vor der Kamera sprechen und wenn du mit dem Veröffentlichen von Videos aufhörst, gehen deine Views schnell nach unten.

Die Schritte für den Start eines Blogs habe ich schon genau dokumentiert.

Steht deine Website, brauchst du erst mal ganz viel Ausdauer! Im ersten Jahr wirst du wahrscheinlich kaum Besucher und Einnahmen sehen. Es ist aber wichtig regelmäßig Content zu veröffentlichen. Bleibst du dran, bleibt auch der Erfolg nicht aus. Höre nie auf zu bloggen!

Nebenbei suchst du dir passende Partner für dein Affiliate Marketing.

Wie kann ich als Affiliate am besten Geld verdienen?

Einnahmen-Dashboard aus einem Affiliate-Programm
Einnahmen-Dashboard aus einem Affiliate-Programm

1. Blog oder Nischenblog

Der Klassiker ist ein gut geführter Blog über ein bestimmtes Thema, wo Links mit Produkten mit der eigenen Affiliate-ID versehen werden. Genauso wie ich es auch hier mache. Hier geht es hauptsächlich um die Information und nicht um die Affiliate-Produkte.

Nischenblogs hingegen werden speziell für das Affiliate-Marketing erstellt. Man erkennt sie meist durch das Produkt oder Thema im Domainnamen und dadurch, dass jeder Artikel über ein Produkt geschrieben wird.

Nennenswerte Einnahmen sind nach 1 bis 2 Jahren zu erwarten.

2. YouTube Channel

YouTube als Marketing-Instrument ist extrem am Boomen. Die Chancen sind groß, genauso aber auch die Konkurrenz. Fast jeder YouTuber hat in seinen Videobeschreibungen Affiliatelinks, als Teil seines Einkommens.

Wenn du fleißig mit deinen Videos bist, kannst du mit YouTube schon nach wenigen Monaten eine respektable Anzahl an Views aufbauen. Das legt sich dann auch direkt auf die Einnahmen um.

3. Produktreviews

Egal auf welcher Plattform du deinen Content veröffentlichst, mit gelegentlichen Produktreviews kannst du deine Affiliate-Einnahmen ankurbeln.

Dabei ist es aber wichtig, einen richtigen Mehrwert zu schaffen, sonst kannst du dir die Arbeit sparen. Kaufe dir das Produkt auf jeden Fall selbst. Teste es, mach Fotos und Videos davon und stelle Daten bereit, die es sonst nirgends zu finden gibt. Dafür eigenen sich immer Tabellen.

SEO und Affiliate Marketing

Egal wo du deinen Content veröffentlichst, du wirst um Suchmaschinenmarketing (SEO) nicht herumkommen.

Klar kannst du den Traffic auch kaufen, aber das würde ich dir zumindest am Anfang nicht empfehlen. Du solltest dir wirklich die Zeit nehmen und einen organischen (natürlichen) Besucherstrom von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken aufbauen. Das gilt für einen Blog genauso wie für YouTube.

Das Wichtigste: Erstelle hilfreiche Texte oder Videos, nach denen auch gesucht wird.

Die meisten Affiliates erstellen wöchentlich mindestens einen neuen Artikel, am besten in Kombination mit einem Video, um fortwährend für neue Besucher zu sorgen.

Diese Partnerprogramme gelten als besonders interessant und lukrativ

Anschließend findest du fünf Partnerprogramme, die von Besuchern besonders gut angenommen werden.

XOVI

Das Partnerprogramm von XOVI
Das Partnerprogramm von XOVI

Hierbei handelt es sich um ein Marketing-Tool, das mittlerweile von knapp 4.000 Kunden in Deutschland genutzt wird. Auf Affiliates wartet hier eine attraktive Vergütung. Du erhältst für jede Vermittlung in der Lifetime-Variante (reccuring) pro Kunde eine monatliche Provision von 20 Prozent. Zudem kannst du als Affiliate-Partner selbst auswählen, welche Destinationen du bewerben möchtest. Die Cookie-Lebensdauer ist auf 60 Tage begrenzt.

HubSpot

HubSpot unterstützt mit pflegeleichter All-in-One-Software für Vertrieb, Kundenservice und Marketing, die Prozesse und Abläufe in Unternehmen, sodass dem Kunden die bestmögliche Customer Experience geboten werden kann. Deine Provision basiert auf Cost-per-Sale. Gezahlt werden hier für Starter maximal 250 Euro pro Produkt. Affiliate-Professionals können bis zu 500 Euro pro Produkt einstreichen und in der Enterprise-Stufe sind es sogar maximal 1.000 Euro pro Artikel. Die Cookie-Gültigkeitsdauer beträgt 90 Tage.

Kinsta

Kinsta genießt einen guten Ruf als leistungsstarker und zuverlässiger Anbieter für Managed-WordPress-Hosting. Wenn du mit Kinsta im Affiliate-Bereich kooperierst, kannst du Provisionen (Cost-per-Sale plus Lifetime) zwischen 50 und 500 Euro pro geworbenen Kunden kassieren. Zusätzlich erhältst du jeden Monat zehn Prozent Gewinnbeteiligung, solange die Kunden bei Kinsta bleiben. Die Cookie-Gültigkeitsdauer ist auf 60 Tage angelegt.

Shutterstock

Shutterstock ist die Bezeichnung für eine digitale Stockfoto- und Video-Bibliothek. Für dich als Affiliate-Partner kann sich eine Zusammenarbeit mit Shutterstock lohnen. Zum einen bietet die Plattform eine Provision (Cost-per-Sale) von 20 Prozent. Zum anderen profitierst du zusätzlich von dem sehr hohen Durchschnittsbestellwert sowie dem hohen Verkaufsvolumen auf Shutterstock. Darüber hinaus überzeugt das Affiliate-Programm der Foto- und Videoplattform mit einer großen Auswahl an Banner und einer benutzerfreundlichen API. Die Cookies haben eine Lebensdauer von 30 Tagen.

Booking.com

Affiliate-Programme sind auch in der Touristik- und Reisebranche weit verbreitet. Besonders interessant für Affiliates ist dabei Booking.com als Marktführer für die digitale Unterkunftsbuchung. Die Provisionsabrechnung läuft via Cost-per-Sale. Dabei hast du die Wahl zwischen zwei verschiedenen Vergütungsmodellen: 50 Euro oder bis zu 40 Prozent für Buchungen. Die Cookie-Gültigkeitsdauer wird per On-Session Tracking (eigene Affiliate-ID) bestimmt.

Affiliate-Netzwerke – Kontaktvermittler und Abwicklungsmanager

Impact Affiliate Netzwerk Dashboard
Impact Affiliate Netzwerk Dashboard

Neben den Partnerprogrammen selbst kannst du auch ein Affiliate-Netzwerk nutzen. Hierbei handelt es sich um ein Marketingsystem, in dem Affiliates und Advertiser aufeinandertreffen. Entsprechende Partnerprogramme werden dabei direkt vom Affiliate-Netzwerk verwaltet. Um Partner eines solchen Netzwerkes zu werden, musst du dich beim Netzwerk deiner Wahl registrieren bzw. anmelden.

Bevor du dich aber für ein oder auch mehrere bestimmte Affiliate-Netzwerke entscheidest, solltest du immer erst das Angebot an Partnerprogrammen vergleichen. Auf diese Weise identifizierst du mit ein wenig Recherche die zu deiner Website, deinen Themen und deinen Inhalten passenden Partnerprogramme.

Prüfung auf Seriosität und Qualität

Ein Affiliate-Netzwerk steht aber nicht nur für die Kontaktvermittlung zwischen den involvierten Marktakteuren. Vielmehr bietet ein solches Netzwerk noch viele weitere wichtige Leistungen. So gewährleistet es zum Beispiel einen reibungslos funktionierenden technischen Ablauf und kümmert sich um die Abrechnung zwischen Affiliate und Advertiser.

Du darfst aber Links, Banner oder Anzeigen immer erst dann auf deiner Website veröffentlichen, wenn du als Publisher und deine Website von dem Netzwerk auf Seriosität erfolgreich geprüft wurdest. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Qualität und Vertrauenswürdigkeit deiner Seiten stimmt.

Dies sind die interessantesten Netzwerke für Affiliates

ADCELL

Das Affiliate Marketing Netzwerk ADCELL wird seit 2003 von der Firstlead GmbH betrieben. Das Netzwerk konzentriert sich dabei insbesondere auf die Märkte Deutschland, Schweiz und Österreich. Unabhängig vom Marktsegment setzt das Netzwerk konsequent auf eine performance-abhängige Bezahlung für Affiliates.

Bei ADCELL sind mittlerweile knapp 60.000 Publisher aus den unterschiedlichsten Bereichen (SEO, SEM, Newsletter etc.) registriert. Jeden Monat generieren diese mehrere Millionen Euro im Rahmen von Waren- und Dienstleistungsverkäufen. Hier lassen sich viele starke Vertriebspartner für bekannte und große Marken finden.

Insgesamt 2.161 attraktive Partner-Programme stehen aktuell (Stand: 4. Juni 2021) für Affiliates zur Verfügung. Neben lukrativen Provisionen erhältst du bei ADCELL zudem einen servicestarken Support und kannst dich auf eine sichere technische Abwicklung verlassen.

Awin

Das global agierende Affiliate-Marketing-Netzwerk Awin gehört zu United Internet und Axel Springer. Es bietet dir innovative Technologien, eine internationale Gemeinschaft, wertvolle Dateninsights und über 20 Jahre Erfahrung. Das Netzwerk hat weltweit Zugriff auf rund 225.000 aktive Affiliates bzw. Publisher sowie auf über 16.500 Advertiser.

Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete Awin bei 182 Millionen Sales einen Umsatz von insgesamt 12,2 Milliarden Euro für die registrierten Advertiser. Der Affiliates-Umsatz betrug im gleichen Zeitraum 920 Millionen Euro. Awin bietet dir gute Chancen, eine erfolgreiche Partnerschaft mit weltweit bekannten Marken unterschiedlichster Branchen erfolgreiche Partnerschaften aufzubauen.

Belboon

Als Teil der detailM Gruppe zählt Belboon zu den führenden Performance Marketing- und Affiliate-Netzwerken in Europa. Du kannst dich zwischen insgesamt 1.800 Partnerprogrammen entscheiden. Rund 80.000 Publisher bzw. Affiliates aus mehr als 50 verschiedenen Nationen sind in Belboon aktiv. Das Netzwerk zeichnet sich vor allem durch ein international erfahrenes Account Management, zahlreichen Schnittstellen-Optionen, den Einsatz modernster Tracking-Technologien oder auch datenbasierte Technologien rundum Programmatic-Advertising und Retargeting.

Digistore24

Das Digistore24 Dashboard
Das Digistore24 Dashboard

Als Publisher erwarten dich auf dem Marktplatz Digistore24 über 8.000 hochkonvertierende Affiliate-Produkte aus rund 45 Bereichen. Dabei kannst du Provisionen bis zu einer Höhe von 70 Prozent bei Digistore24 verdienen. Die jeweiligen Provisionen werden jede Woche ausgezahlt. Besonders stark ist der Marktplatz im Hinblick auf Abo-Produkte.

Hier hast du gute Chancen, wiederkehrende Einnahmen zu generieren. Zusätzlich profitierst du von verschiedenen Serviceleistungen. So gibt es zum Beispiel kostenlose Werbemittel, Statistiken der relevanten Schlüsseldaten, Multi-Device & Postback Tracking, Affiliate Attribution via Last Cookie Wins und One-Click-Upsells für mehr Conversion-Einnahmen.

Webgains

Bei Webgains handelt es sich um ein 2005 gegründetes Affiliate-Netzwerk, das weltweit Affiliate-Partnerschaften zwischen Advertisern und Publishern ermöglicht. Seit 2006 ist das Netzwerk Teil des börsennotierten Unternehmens ad pepper media International NV. Die Plattform vereint dabei Know-how in Sachen Performance-Marketing, Marken-Expertise und innovative Technologien. Hier kannst du dich sowohl mit brandneuen Start-ups und Nischen-Unternehmen als auch mit namhaften Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen über Partnerprogramme vernetzen. Insgesamt rund 1.800 Advertiser treffen hier auf etwa 250.000 Publisher aus über 150 Ländern.

Amazon Partnernet

Das Partnerprogramm für Amazon Deutschland
Das Partnerprogramm für Amazon Deutschland

Der einfachste Start ist der mit dem Amazon Partnerprogramm. Allerdings sind die Einnahmen minimal. Keine Empfehlung!
Weiter lesen: Welche Produkte bei Amazon verkaufen?

Internationale Affiliate Netzwerke

Auch wenn du Affiliate Marketing nur auf Deutsch machst, gerade im digitalen Bereich findest du viel Angebote nur auf internationalen Netzwerken.

ShareASale

ShareASale ist eines der beliebtesten Affiliate-Netzwerke im internationalen Raum. Wenn du Affiliate Marketing machst, wirst du nicht daran vorbei kommen.

CJ Affiliate

Auch noch unter dem alten Namen Commission Junction bekannt. Eine sehr breite Auswahl an Advertisern.

Rakuten Marketing aka LinkShare

Auch einer der ganz großen. Ich bewerbe da z.B. Udemy.

Avangate

Avangate beheimatet viele digitale Produkte und Software wie LinkAssistant.

eBay Partner Network

Auch eBay kann ein profitabler Partner sein, besonders für sehr spezielle Nischen.

Muss ich meine Affiliate-Einnahmen versteuern?

Natürlich musst du auch deine Einnahmen aus dem Internet versteuern. In den meisten Ländern gibt es einen jährlichen Freibetrag, den du zusätzlich verdienen darfst. Auch diese Angaben musst du dann aber zumindest in deiner Jahreserklärung angeben.

Ein Gewerbe musst du ebenfalls anmelden, bei dem du am besten „Online Marketing“ als Tätigkeit angibst.

Ich bin kein Steuerberater und möchte auch keine Empfehlungen oder Beratung abgeben.

Vor und Nachteile im Affiliate Marketing

Damit du einschätzen kannst, wie deine Chancen im Online-Marketing stehen, habe ich noch die wichtigsten Vor- und Nachteile aufgelistet.

Vorteile

Keine Kosten im Vorfeld

Ob als Affiliate oder Merchant – vorab entstehen im Affiliate Marketing für keinen der Affiliate-Partner unmittelbare Kosten. So musst du dir als Affiliate bzw. Publisher keine neue Software zulegen, um von Produktverkäufen zu profitieren.

Eminent großes Portfolio an Partnerprogrammen

Es gibt insgesamt mehrere 10.000 Partnerprogramme. Du findest für jeden Bereich, jedes Thema und quasi jede Nische entsprechende Programme. Hier gilt in der Tat: Nichts ist unmöglich.

Bietet ein großes Optimierungspotenzial

Affiliate Marketing ist allerdings kein Selbstläufer. Um wirklich von Klicks und anderen Kundenaktionen zu profitieren, benötigst du eine qualitativ hochwertige Website. Wenn du Arbeitszeit investierst, wirst du auch für die Partnerprogramme mit starken Umsätzen interessant. Je mehr Zeit und Mühen du diesbezüglich aufwendest, desto bessere Partnerprogramme und Provisionen kannst du generieren.

Zielgruppenspezifische Kundenansprache

Als Publisher hast du die Möglichkeit, immer nur genau die Produkte und Leistungen von Unternehmen zu bewerben, die zu den Website-Themen und -Inhalten passen. Dadurch sprichst du deine Zielgruppe mit dem Werbemittel sehr konkret an. Aufgrund der Themenaffinität ist die Chance auf Klicks und damit auf Provision höher als ohne eine zielgruppenspezifische Ansprache. Für die Merchants gilt das Gleiche. Auch hier kommt es auf das Zusammenspiel von Website-Inhalten und Produkte bzw. Marken an.

Leichte technische Integration

Mit Ausnahme von zum Beispiel Suchboxen lassen sich die Werbemittel unkompliziert einbinden. Gerade die Integration von Textlinks und Bannern ist selbst für technisch unbedarfte User relativ einfach und schnell umsetzbar. Das ist einer der Erfolgsfaktoren für die Beliebtheit von Affiliate Marketing.

Nachteile

Keine sichere Einnahmequelle

Auch wenn Provisionen möglich sind, haben Affiliates keinerlei Einnahme-Garantien. Wer lieber auf sichere Einnahmen setzen möchte, sollte lieber als Alternative Bannerplätze auf seiner Website anbieten bzw. verkaufen.

Abhängig von der Qualität und Leistung der Merchants

Publisher sind gerade im Rahmen der Vergütungsform Pay per Sale darauf angewiesen, dass der Onlineshop und die Produkte eines Unternehmens dem potenziellen Kunden auch tatsächlich zusagen. Gleiches gilt für die Verfügbarkeit der Shopseiten sowie die Performance rundum den Pagespeed. Es gibt zahlreiche Gründe, warum Kunden abspringen und keine positive Kaufentscheidung fällen. Präsentiert sich das Unternehmen nicht in der gewünschten Qualität und kommt es dadurch nicht zu Käufen, geht der Publisher leer aus.

Oftmals mangelnde Transparenz

Affiliates haben in der Regel keinen genauen Überblick über die wirkliche Zahl der vermittelten Kontakte bzw. der Sales und Leads. Daher lässt es sich auch nicht wirklich prüfen, ob tatsächlich alle Provisionen vollständig und korrekt abgerechnet werden. Es mangelt hier an einer entsprechenden Transparenz. Aber auch im umgekehrten Fall gibt es Grauzonen. Es sind schon zahlreiche Fälle bekannt geworden, in denen Affiliates versucht haben, unberechtigterweise Vergütungen zu erschleichen.

Große Reichweite benötigt

Damit du von Vermittlungsmarketing leben kannst, brauchst du eine Reichweite bzw. Besucher oder Fans, die über deine Links Käufe tätigen. Das ist die eigentliche große Hürde.

Teilweise enorme Konkurrenz

Als ich angefangen hatte, waren meine Konkurrenten andere kleine Webmaster, die neue Technologien getestet haben. Heute kämpfst du gegen große Agenturen und Redaktionen mit großen Ressourcen.

60 Schritte zum passiven Einkommen

  • 220 Videos und 100 Podcasts
  • Premium WordPress-Theme inkludiert: Acabado
  • Geschlossenes Forum zum Austausch
  • Interne Challenges zur Motivation

Werde in 24 Monaten erfolgreicher Blogger!

Income School und Project 24

Gibt es eine Affiliate Software, die ich nutzen kann?

Diese Frage wurde mir schon öfters gestellt. Nein, es gibt keine Affiliate Software, die dich sinnvoll bei der Arbeit unterstützt. Dein wichtigstes Werkzeug sind deine Inhalte und die erstellst du mit deiner Tastatur oder mit dem Mikrofon.

Mein Affiliate Marketing Fazit

Affiliate Gutschrift
Beispiel: Affiliate Gutschrift

Abschließend kann man sagen, Affiliate-Marketing lohnt sich!

Wenn du ganz neu anfängst, ist die meiste Arbeit der Aufbau von Reichweite bzw. Besuchern. Denn du bekommst ja erst Geld, wenn jemand über deinen Empfehlungslink einen Kauf tätigt. Also brauchst du am besten eine riesige Audienz, die dir und deinen Empfehlungen auch vertraut.

Erst im weiteren Verlauf deiner Online-Kariere musst du dich wirklich um dein Affiliate-Marketing kümmern. Dann kannst du damit aber richtig gutes Geld im Internet verdienen.

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