Leadgenerierung mit Blogbeiträgen und Content Marketing

Leadgenerierung mit Blogbeiträgen und Content Marketing

Inbound-Marketing mit Blogs. Die richtigen B2B- und B2C-Kunden für sich zu gewinnen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Eine beliebte und bewährte Form der Leadgenerierung ist die Online-Präsenz über einen Blog. Doch warum setzen so viele Unternehmen auf Blogbeiträge zur Leadgenerierung?

Wie man Blog-Inhalte schreibt, die Leads generieren.

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Ein Blog zieht genau die Menschen an, die du mit deiner Kundenansprache, mit den wichtigsten Schlüsselwörtern (Keywords) und deiner optimalen Lösung für ihr akutes Bedürfnis (Suchintention) ansprechen willst.

Vorteile von Blogartikeln und warum der Blog eine große Rolle im Content-Marketing spielt

Infografik: Die Vorteile eines Blogs
Infografik: Die Vorteile eines Blogs – Leadgenerierung mit Content Marketing

Es gibt viele Gründe, die für die Leadgenerierung mit Inhalten sprechen. Auf die wichtigsten Argumente gehe ich im Folgenden näher ein:

11 Vorteile eines Blogs

  1. Bessere Chancen, in den Suchmaschinen weit oben zu landen
  2. Expertenstatus einnehmen
  3. Relevanz bei Google mit Backlinks steigern
  4. Kommunikationskanal für Interessenten und Kunden
  5. Bindung zur Marke aufbauen
  6. Mehr Marketingbudget für andere Marketingaktivitäten
  7. Vertrauen und Kundennähe aufbauen
  8. Mehr Wachstum durch Sales-Funnel bzw. Customer-Journey
  9. Sammlung von hochwertigen Leads
  10. Glaubwürdigkeit erhöhen
  11. Andere Abteilungen entlasten

1. Blogartikel verbessern deine Chancen, in den Suchmaschinen weit oben zu landen

 Mit einem Blog kannst du mehr Besucher auf deine Webseite locken und deine Reichweite in sozialen Netzwerken vergrößern. Eine Sistrix-Studie zur Klickwahrscheinlichkeit ergab, dass 99,1 % der Suchmaschinennutzer auf Position 1 bis 10 klicken – also sich für einen Suchvorschlag auf der ersten Seite entscheiden. Wer als Problemlöser im Netz auftauchen will, muss also Maßnahmen ergreifen, um im Google-Ranking weit oben zu erscheinen, da die meisten Menschen nicht einmal zur zweiten Seite springen. Regelmäßig neuen suchmaschinenoptimierten Content in einem Firmen-Blog zu veröffentlichen ist eine effektive Maßnahme, um diesem Ziel näherzukommen.

2. Du nimmst in deinem Blog einen Expertenstatus ein

Sich selbst als Experte zu betiteln, überzeugt die wenigsten. Damit dir potenzielle Kunden vertrauen, musst du es schaffen, dich durch Taten als Experte auf deinem Gebiet zu etablieren. Du kannst deinen Expertenblog nutzen, um hilfreichen Mehrwert zu liefern und deiner Community bei dir bekannten Problemen helfen.

Wenn du deinem Webseitenbesucher im Gedächtnis bleibst, wird er zuerst deine Seite in der Suchmaschine eintippen, um sich über dein Kernthema zu informieren. Dann hast du eine starke Vertrauensbasis aufgebaut und wirst durch gut platzierte Call-to-Actions (CTAs)einige deiner Besucher in Kunden konvertieren können. Übrigens ist das auch eine gute Grundlage für ein hochpreisiges Angebot. Menschen sind bereits mehr Geld auszugeben, wenn sie bereits von der Qualität überzeugt sind.

Wählst du eher ein Restaurant mit vielen guten Bewertungen oder eines ohne Bewertungen? Backlinks sind wie digitale Empfehlungen oder zu vergleichen mit Mund-zu-Mund-Propaganda. Sie signalisieren der Suchmaschine, dass du hochwertigen Content lieferst, dem man vertrauen kann. Anhand der Qualität und Quantität der Backlinks wird die Relevanz einer Website eingeschätzt und wirkt sich so positiv auf deine Google-Platzierung aus.

4. Ein Blog ist ein Kommunikationskanal für Interessenten und Kunden

Ein Blog bietet eine gute Plattform, um Besucher mit wertvollen Informationen wie Anleitungen zu versorgen, aber nicht nur das. Durch die Kommentar-Funktion und andere Call-to-Actions regst du deine Webseitenbesucher zur Kontaktaufnahme und zum Austausch an. Diese persönliche Note fördert die Bindung zwischen dir und deiner Community.

5. Du kannst deine Marke mit deinem Blog vermenschlichen

Deine Marke ist mehr als dein Unternehmen und dein Produkt bzw. deine Dienstleistung. Eine Marke beinhaltet die Unternehmens-Philosophie und persönliche Werte. Du kannst also nicht nur fachlich ein Unternehmen präsentieren, das irgendwas verkauft, sondern deinem Unternehmen ein Gesicht verleihen. Das ist es doch, was Menschen wirklich wollen und brauchen: die persönliche Bindung und ein starkes Vertrauensverhältnis. Auf fachlicher und vor allem auf menschlicher Ebene.

6. Dir bleibt mehr Marketingbudget mit einem kostenlosen oder kostengünstigen Blog

Einen Blog zu haben ist prinzipiell kostenlos. Natürlich kommt es darauf an, ob du z. B. einen externen Texter über Plattformen wie Textbroker, einen selbstständigen Texter oder auch eine Textagentur engagierst. Wenn du selbst in die Tasten haust, kostet es dich deine Arbeitszeit, aber du musst dafür kein Geld investieren und hast somit mehr Budget übrig, das du in weitere Marketingaktivitäten stecken kannst.

7. Gute Inhalte sorgen für wiederkehrende Leser, Vertrauen und Kundennähe

Umso öfter du starken SEO-Content mit relevanten Keywords erstellst, umso öfter landen Besucher auf deiner Seite. Wer dich als hilfreiche Quelle wahrnimmt, wird eigenständig nach Neuigkeiten auf deinem Blog Ausschau halten und bei Bedarf gezielt bei dir nach Lösungen wie Produkten oder Dienstleistungen suchen.

8. Mehr Wachstum durch einen Sales-Funnel bzw. eine Customer-Journey

Ein Blogbeitrag kann ein Touch-Point in deinem Sales-Funnel sein. Er bietet sich an, da du bereits weißt, dass ein konkretes Interesse an Informationen oder ein Kaufinteresse bestehen sollte. Andernfalls wäre der Besucher nämlich gar nicht auf deinem Blog gelandet. Du kannst also sehr gut einschätzen, in welcher Phase sich dein Lead aktuell befindet und wirksame Call-to-Actions für diese Phase platzieren.

9. Du stößt in deinem Blog auf hochwertige Leads

Besucher, die auf deinen suchmaschinenoptimierten Blogbeitrag stoßen, haben Begriffe eingegeben, die ihre Suchintention zeigt. Das bedeutet, dass bereits ein konkretes Interesse an deinem Thema besteht. Anders als bei der Kaltakquise hast du also bereits hochwertige Leads, die du leichter in zahlende Kunden konvertieren kannst. Die mühsame und meist teure Vorselektierung entfällt.

10. Ein Firmen-Blog erhöht deine Glaubwürdigkeit

Eine Studie zur Glaubwürdigkeit von Firmen-Blogs befasste sich mit dem Vergleich zwischen Firmen-Blogs und anderen Informationsquellen. Das Ergebnis: Unternehmens-Blogs werden nachweislich als authentischer wahrgenommen, als klassische Unternehmens-Webseiten.

11. Mit einem Firmen-Blog kannst du Abteilungen wie den Support entlasten

Du kannst in deinem Blog genau den Content erstellen, nachdem laut deiner Erfahrung und nach deiner SEO-Analyse oft gefragt oder gesucht wird. Blogposts mit Anleitungen und anderen nützlichen Informationen entlastet andere Abteilungen wie den Support.

Der Blog – Meist eine bedeutende Rolle im Content-Marketing

Kannst du mit Blogartikeln eine große Reichweite generieren?

Wenn du es ernst meinst, dann auf jeden Fall!

Dir muss allerdings klar sein, wie in allen anderen Bereichen des Content-Marketings, kostet dich die Erstellung und Pflege eines Blog Zeit.

Suchmaschinen haben die Aufgabe, aus den vielen Informationen, die das Netz bereithält, die wertvollsten Antworten auf die Fragestellung bzw. die eingetippten Suchbegriffe zu liefern. Die Suchmaschine durchsucht, indexiert und bewertet. Sie crawlt URLs und den Inhalt passender Webseiten. Dabei priorisiert sie Textformatierungen wie Headlines, Zwischen- und Unterüberschriften sowie Keywords im Content wie Texte und Bild-Beschreibungen. Mit einem Blog kannst du in den einzelnen Blogposts auf gezielte Themen eingehen und deinen SEO-Content besonders gut optimieren, damit ihn Suchmaschinen als relevanten Content in den SERPs anzeigen.

Das schöne ist, du kannst einen Blog komplett kostenlos aufbauen und führen, wenn du möchtest. Mit vielen hilfreichen Tools kannst du deine Texte, Bilder, Videos und Grafiken teils kostenfrei erstellen und immer wieder optimieren. Anders als beispielsweise Social-Media-Marketing ist dein Blog eine nachhaltige Content-Marketing-Maßnahme, denn Posts sind schnell wieder vergessen. Gepflegte Blogposts hingegen verbessern dein Ranking dauerhaft.

Blogartikel sind im Content-Marketing so beliebt, weil sie kostenlos oder kostengünstig veröffentlicht werden können und direkt die richtige Zielgruppe angesprochen werden kann. Anders als andere Marketingaktivitäten ist der Blog außerdem besonders nachhaltig.

Bloggerpilot

Blogartikel schreiben: Was einen guten Blogbeitrag ausmacht

Blog Post Vorlage: Der Aufbau eines Artikels
Infografik: Blog Post Vorlage – Der Aufbau eines Artikels mit Featured Snippet

Ein guter Blogartikel hat vor allem eins: Mehrwert

Es geht also nicht um „ich mache dies“ oder „ich kann das“. Der Leser und sein Anliegen stehen im Mittelpunkt.

Je nachdem in welcher Phase deines Sales-Funnels sich der Besucher befindet, sollte dein Post den bestmöglichen Content dafür bieten. Wichtig ist zu schauen, nach welchen Begriffen und Keyword Kombinationen konkret gesucht wird. So erfährst du auch, ob sich der Besucher z. B. tief informieren oder direkt ein bestimmtes Produkt kaufen möchte.

Ein Blog sollte leicht verständlich und übersichtlich aufgebaut sein, damit sich deine Besucher gut zurechtfinden und ihn gerne lesen. Schlecht lesbare Designs, Rechtschreib- und Grammatikfehler oder lange verschachtelte Sätze sollten möglichst vermeidet werden. Achte darauf, in der Sprache deines Lesers zu sprechen, nicht zwangsläufig in deiner Fachsprache.

Beispiel für den Anfang eines Beitrags
Beispiel für den Anfang eines Beitrags

Erstelle den Blog und die dazugehörigen Blogeinträge ganz nach dem Geschmack deines Wunschkunden. Bedenke auch, dass es im Blog nicht nur um dich und dein Produkt gehen muss. Es geht vielmehr darum, dem Leser zu helfen.

Ein guter Blogartikel bietet Mehrwert für den Leser und entspricht optisch dessen Geschmack. Er ist auf die Suchintension des Lesers ausgerichtet und frei von Fehlern.

Bloggerpilot

SEMrush hat in einer Studie 700.000 Artikel-URLs von Blogs gesammelt, die monatlich im Durchschnitt zwischen 50.000 und 500.000 individuelle Seitenaufrufe erreichen. Analysiert wurden die Artikellänge, die H1-Länge, der H1-Typ, Zwischen- und Unterüberschriften von H2 bis H4 und Listen. Die Studie bestätigt, dass detaillierte und gut strukturierte Blogartikel am besten abschneiden. Außerdem haben die Sieger eine weitere Gemeinsamkeit: die Artikel sind einfach zu lesen und zu verstehen. Also spielt die Textstruktur eine entscheidende Rolle.

Auswirkungen der Artikellänge auf die Performance eines Blogposts

Laut Studie schneiden im Durchschnitt die Seiten mit mehr Textinhalt besser ab.

Texte mit 900 bis 1.200 Wörter gelten als durchschnittliche Textlänge.

Längere Texte mit mehr als 3.000 Wörtern generieren das Dreifache an Traffic, viermal so viele Social-Shares und 3,5-mal so viele Backlinks.

Studien von Brian Dean und HubSpot kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Bei Artikeln mit weniger als 3.000 Wörtern liegt die Chance, in sozialen Netzwerken geteilt zu werden, bei 50 Prozent. Die Content-Länge sollte sich in jedem Fall nach Content-Typ und Suchintention richten.

Die perfekte Artikellänge eines Blogartikels

  • ist in den meisten Fällen > 3.000 Wörter,
  • richtet sich nach Content-Typ und Suchintension.

Einen eigenen Blog starten – So geht’s

Bevor du mit dem Blog beginnst, solltest du klare Ziele definieren: warum startest du mit deinem eigenen Blog, wer und wie stark ist dein Wettbewerb, was und vor allem wen willst du erreichen? Wenn du dir darüber im Klaren bist, geht’s los mit der Erstellung eines Konzepts und einer Struktur.

1. Headlines formulieren – Überschriften, die ins Auge springen

Überschriften sollten Leser und Suchmaschinen begeistern. Das heißt, beim Überfliegen den Inhalt wiedergeben und Interesse wecken.

Hier drei Beispiele vom Blogger Pilot:

Beispiel für Überschrift im Blogartikel WordPress-Hosting
Beispiel für Überschrift im Blogartikel WordPress-Hosting
 Beispiel für Überschrift im Post E-Mail-Marketing und Newsletter-Marketing
Beispiel für Überschrift im Post E-Mail-Marketing und Newsletter-Marketing
Beispiel für Überschrift im Beitrag Review MailerLite
Beispiel für Überschrift im Beitrag Review MailerLite

Auswirkungen der H1-Länge (Hauptüberschrift) auf die Performance eines Blogposts

Glücklicherweise funktioniert das Lesen von Überschriften von Onlinetexten bei Menschen und Crawlern ähnlich. Denn beide überfliegen und scannen in erster Linie. Es wird anhand der Keywords geprüft, um welches Thema es sich im nächsten Absatz handelt.

Das Fazit der Studie: Überschriften mit einer Wortanzahl von mehr als 14 erzielen doppelt so viel Traffic und Shares und sogar fünfmal so viele Backlinks wie kurze Überschriften. Vermutlich liegt es daran, dass in längeren Überschriften mehr Informationen und Keywords gepackt sind.

Auswirkungen des H1-Typs (Hauptüberschrift) auf die Performance eines Blogposts

Untersucht wurde, welche Überschrift am besten ankommt: Fragen, Leitfäden, Listen, Ratgeber und andere. Überschriften, die auf eine Liste hinweisen, erhalten laut Studie doppelt so viel Traffic und bis zu doppelt so viele Shares wie die anderen Überschriften-Typen. Auch Anleitungen, Leitfäden- und Ratgeber-Überschriften erzielten gute Ergebnisse.

Die perfekte H1-Überschrift im Blogartikel

  • hat in der Regel > 14 Wörter,
  • weist auf eine Liste, Anleitung, einen Leitfaden oder Ratgeber hin.

2. Einleitungen schreiben – ein Einstieg, der Lust auf mehr macht

Eine Einleitung ist der erste Absatz deines Blogartikels. Die Einleitung kann aber auch mehrere Absätze lang sein. Achte bei der Länge darauf, dass der Leser nicht nach unten scrollen muss, um die Einleitung lesen zu können.

Eine Blog-Einleitung besteht aus einem Aufhänger, einer Überleitung zum Hauptteil und einer Behauptung (z. B. Mit einem Blog kannst du Leadgenerierung betreiben).

Das erste Einleitungs-Beispiel für einen Vergleichsartikel:

Beispiel für Einleitung Blogartikel Anbieter-Vergleich
Beispiel für die Einleitung eines Anbieter-Vergleichs

Ein Beispiel einer Einleitung für deinen Best-Practices Artikels:

Beispiel für Einleitung Blogartikel Best Practices
Beispiel für die Einleitung eines Best-Practices-Posts

Das dritte Beispiel für die Einleitung eines Ratgebers:

Beispiel für Einleitung Blogartikel Ratgeber
Beispiel für die Einleitung eines Ratgebers

Mit dem Featured Snippet kannst du dir übrigens sogar einen Platz vor den bezahlten Werbeanzeigen ergattern. Beim Verfassen deines Blogartikels solltest du direkt nach der Einleitung platzieren und gezielt hervorheben.

3. Hauptteil schreiben – Botschaften informativ und leicht verdaulich aufbereiten

Der Hauptteil ist der längste Teil deines Artikels. Es ist wichtig, dass dein Leser nicht das Interesse oder gar den Überblick verliert. Nutze daher möglichst viele H2-, H3- und H4-Zwischenüberschriften sowie Unterüberschriften, denn sie helfen ihm beim Überfliegen, sich schnell zurechtzufinden.

Auswirkungen der Überschriften-Ebenen auf die Performance deines Blogartikels

Die Textstrukturen bzw. die verwendeten Überschriften-Ebenen wurden ebenfalls analysiert. Herauskam, dass gut strukturierte Blogposts bessere Erfolgschancen haben. Es ist wichtig, die Leser nicht zu überfordern.

Auswirkung von Listen im Hauptteil auf die Performance

Die Studie belegt, dass Artikel mit 5 Listen pro 500 Wörtern viermal so viel Traffic und doppelt so viele Social-Shares erhalten. Listen eignen sich also sehr gut für deinen Hauptteil.

4. Die richtige Struktur und Aufbau deiner Blogbeiträge, um oben zu landen

Bei der Wahl deiner Blog-Struktur solltest du berücksichtigen, welche Motivation Leser zu deinem Blog bringen: Ist die Suchintention der Informationsgewinn oder sogar schon ein Kontakt- bzw. Kaufinteresse?

Ausschlaggebend für den Erfolg deines Blogs sind neben der Gestaltung und der technischen Basis auch die Usability. Prinzipiell gilt: Was der Leser gut versteht, versteht auch der Crawler der Suchmaschine. Achte daher auf eine einfach und übersichtliche Struktur. Der Crawler muss sich zurechtfinden können, damit er deinen Blogartikel für die gewünschten Themen als relevant einstuft und weit oben in den SERPs ausspielt. Es gibt viele Tools, die dir – teilweise komplett kostenfrei – dabei helfen.

Deine Struktur sollte sich nach einem Hauptkeyword und weiteren Begriffen mit einem hohen Suchvolumen richten. Webseiten, die zu viele Themenfelder abdecken, werden von Lesern und Crawlern als unübersichtlich eingestuft und schneiden im Ranking schlechter ab. Dein Blog bietet dir die optimale Voraussetzung, nicht den Faden zu verlieren. Du kannst die einzelnen Blogbeiträge einfach an passenden Stellen durch Linktexte mit anderen Blogbeiträgen verknüpfen.

Studien belegen, dass Menschen mit zu großen Angeboten überfordert sind. Eine einfache Struktur mit dem Blick aufs Wesentliche hilft also nicht nur der Suchmaschine sich in deinem Blog zurechtzufinden, sondern hilft vor allem deinen Interessenten und Kunden.

5. Abschluss schreiben – das Beste kommt zum Schluss, auch in deinem Blogartikel

Der erste Eindruck zählt, der letzte aber auch. Wie das Dessert bei einem 5-Gang-Menü sollte auch dein Schlussteil einen runden Themen-Abschluss bieten.

Beispiel für Schluss Blogartikel Anbieter-Vergleich
Beispiel für Schluss Blogartikel Anbieter-Vergleich
Beispiel für Schluss Blogartikel
Beispiel für Schluss Blogartikel
Beispiel für Schluss Blogartikel Ratgeber
Beispiel für Schluss Blogartikel Ratgeber

Wenn du passende Beiträge hast, die den Leser an dieser Stelle ebenfalls interessieren können, kannst du entsprechende Linktexte auch am Ende des Blogposts angeben.

Welcher Abschluss-Typ am besten passt, hängt vor allem von der Search Intention und dem Blogartikel an sich ab. So kannst du deinen Blogartikel beenden:

  1. Mit einer kleinen Zusammenfassung.
  2. Mit einer Frage, die zur Interaktion animiert.
  3. Mit einem Call-to-Action wie “Schick mir Informationen zu“.
  4. Mit einem Aha-Moment, der deine Leser inspiriert.
  5. Mit einem spannenden Cliffhanger wie in deiner Lieblingsserie.

Die Relevanz von Markenbefürwortern für einen Blog

Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski werben für Funny-Frisch.
Markenwerbung: Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski werben für Funny-Frisch. Foto: Intersnack, wuv.de

Viele Unternehmen verschenken ihre Produkte an Prominente und angesehene Experten. Denn wenn Heidi Klum von ihrem Schönheitsgeheimnis – deiner Gesichtscreme – berichtet, hat die Botschaft eine größere Aussagekraft, als die Empfehlung einer Unbekannten. 

Zugegeben, Heidi Klum ist etwas hochgegriffen. Doch dein Ziel sollte es sein, möglichst beliebte Markenbefürworter als Fans deines Blogs zu gewinnen, denn das gilt nicht nur für deine Produkte oder Dienstleistungen. Es gilt auch für deinen Blog.

Branderati-Forschungen haben gezeigt, dass Markenbefürworter ca. 70 % wahrscheinlicher als vertrauenswürdige Informationsquelle betrachtet werden.

Branderati

Webseiten inklusive Blog mit kostenlosen Tools wie WordPress erstellen

Webseiten und Blogartikel kannst du kostenfrei mit Tools wie WordPress erstellen. In der kostenfreien Version hast du bereits viele gute Optionen, die für Privatpersonen und Unternehmen mit überschaubaren Anforderungen definitiv ausreichen.

Es kann aber auch sinnvoll sein, doch noch ein paar Euros zu investieren, indem du zu kostenpflichtigen Programmen oder Experten für WordPress & Co. greifst, die dir jeden Wunsch umsetzen. Du möchtest es einfach halten? Schau vorbei auf meinem Anfänger-Leitfaden für deinen eigenen Blog.

Themen für einen Blog auswählen

Wichtig ist, dass das Kernthema deines Blogs auch das Thema deines Unternehmens ist und du daher locker viel hilfreichen Content erstellen kannst. Schau dir auf jeden Fall genau an, welche passenden Begriffe und Keyword-Kombinationen ein hohes Suchvolumen haben, um das den passenden Content für deine Zielgruppe zu erstellen.  Fülle den Blog mit suchmaschinenoptimiertem Content, den deine Zielgruppe interessiert. Das muss nicht immer Eigenwerbung sein.

Am besten eignen sich auch interessante Inhalte, die von deinem Wettbewerb noch gar nicht oder nur oberflächlich behandelt werden. Dann musst du dich nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen. Am leichtesten tust du dir mit Evergreen-Content. Das bedeutet, du greifst Content so auf, dass er kein Verfallsdatum hat und nur hin und wieder auf Aktualität geprüft werden muss. Damit sorgst du lange für Traffic mit deinem Blogbeitrag.

Du weißt nicht, welche Themen deine Zielgruppe interessieren? Dann wird’s Zeit, eine Validierung vorzunehmen. Sprich mit deinen Wunschkunden und finde heraus, was sie bewegt und was ihr Interesse weckt. Eine Validierung sollte übrigens die Grundlage für jede deiner Marketing- und Vertriebsaktivitäten sein.

Wie oft neue Blogbeiträge erscheinen sollten

Umso öfter desto besser stimmt hier nur bedingt. Viel wichtiger ist, dass der Content hochwertig ist.

2 bis 3 Artikel pro Woche sind meistens gut machbar und sorgen für optimale Ergebnisse.

Wenn das auf dich nicht zutrifft, dann passe deine Blog-Ziele realistisch auf deine Situation an und versuche Kontinuität in deine Blog-Aktivitäten zu bringen.

Inhalte mehrsprachig anbieten

Mit dem Sprachenwähler zum englischen Artikel wechseln.
Mit dem Sprachenwähler zum englischen Artikel wechseln.

Ob ein mehrsprachiger Blog Sinn macht, kommt auf deine Zielgruppe und deine Möglichkeiten an. Er kann auf jeden Fall deine Reichweite erhöhen und dir dabei helfen, neue Märkte zu erschließen. Es bringt aber nichts, deine Texte in ein Übersetzungstool rein zu kopieren und dann großen Erfolg zu erwarten. In den unterschiedlichen Ländern herrschen ganz unterschiedliche Situationen und Sichtweisen.

Du solltest gute Sprachkenntnisse und interkulturelles Background-Wissen haben, um mehrsprachige Blogbeiträge suchmaschinenoptimiert zu schreiben. Du kannst mit professionellen Textern zusammenarbeiten, wenn du dich selbst nicht ausreichend in puncto Sprache und Mentalität auskennst. Der Inhalt eines Textes kann in verschiedenen Sprachen stark voneinander abweichen.

Blogartikel schreiben vs. Social-Media-Postings erstellen – Was zahlt sich unterm Strich aus?

Ein Blog hat jede Menge Vorteile. Du fragst dich, ob du deine Zeit lieber in Inhalte stecken solltest, anstatt in Social-Media-Postings?

Diese Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen. Auf jeden Fall solltest du dir Gedanken machen, welcher Kanal besser zu deiner Zielgruppe und zu deinem Angebot passt.

Blogartikel eignen sich besonders für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen. Über Social Media kannst du besonders gut Produkte in Szene setzen, mit denen sich die breite Masse identifizieren kann.

Wiederverwendung von Inhalten?

Thema „Content Repurposing„: Für die meisten stellt sich eine Kombination aus Blog und Social-Media-Marketing als beste Lösung heraus. Die beiden Marketing-Bereiche ergänzen sich nämlich hervorragend und können sich gegenseitig pushen.

Beiträge optimiert und automatisiert über Social Media veröffentlichen

Wenn du einen neuen Blogpost geschrieben hast, solltest du das der Welt mitteilen. Es gibt Möglichkeiten, deine Community über neue Blogartikel in den sozialen Netzwerken weitestgehend automatisiert zu informieren.

Blogpost auf Facebook teilen
Blogpost auf Facebook teilen

Die Veröffentlichung von Blogposts, die in WordPress erstellt wurden, kannst du in WordPress auch gleich vorplanen. Gehe in diesem Fall so vor:

  1. Status-Überprüfung: In der rechten Seitenleiste deines Backends findest du den Status. Setze ihn ggf. von „Entwurf“ auf „Sofort veröffentlichen“
  2. Zeitpunkt wählen: Wähle den Tag und die Uhrzeit aus, an dem er veröffentlicht werden soll.
  3. Jetzt zeigt dir WordPress an, dass er geplant ist. Klicke nun auf „Planen“, um den Vorgang abzuschließen.
  4. Jetzt kannst du wählen: Auto-Posting oder über den Beste-Zeiten-Manager. Beim Auto-Posting wird der Beitrag sofort nach der Veröffentlichung des WordPress-Beitrags auf deiner Website und auf Social Media geteilt.
Einen neuen Artikel mittels Publer auf allen sozialen Kanälen teilen.
Einen neuen Artikel mittels Publer auf allen sozialen Kanälen teilen.

Alternativ kannst du auch externe Tools wie Hootsuite, Publer und Buffer verwenden. Das kann Sinn machen, wenn du viele Arten von Social-Media-Posts veröffentlichen möchtest und die Veröffentlichung von Blogbeiträgen im selben Programm wie alle anderen vorgeplanten Posts erfolgen soll. In diesen Planungs-Tools kannst du Medien und Texte einfügen sowie den Veröffentlichungszeitpunkt bequem einstellen.

Tipp: 40 Content Ideen

Fazit Leadgenerierung mit Blogartikeln

Blogs und Inhalte eignen sich super für die Leadgenerierung, da suchmaschinenoptimierte Blogartikel genau die Menschen ansprechen, die mit großer Wahrscheinlichkeit an deinen Lösungen Interesse haben. Oft wird auch von Inbound-Marketing gesprochen.

Die Erstellung und Pflege sind kostenfrei möglich, aber erfordert ein wenig Know-how und vor allem Zeit, um langfristige Content-Marketing-Ziele zu erreichen. Gerade erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen lassen sich sehr gut in einem Blog erklären. In einzelnen Blogbeiträgen kann gezielt auf Unterthemen eingegangen werden, was den Blog zu einer ausgezeichneten Informationsquelle für potenzielle Kunden macht.

Du willst dich näher mit den Themen Leadgenerierung, Landingpages, E-Mail-Marketing oder WordPress befassen? Schau dich gerne auf meinem Blog um oder schicke mir einfach eine Nachricht, wenn ich dir weiterhelfen kann.

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